Twickit Präsentation auf der Webciety Bühne der CeBIT 2010
Der Besuch der Webciety auf der CeBIT 2010 war unglaublich. Rund 150 Zuhörer, 1.000 Fotos und ein kurzes Interview mit Sascha Lobo später sind wir wieder ein bisschen schlauer. Sämtliche Videos sind über auf Twick.it-TV jederzeit abrufbar.
Schneechaos in NRW
Schon die Hinfahrt war spektakulär: Über Nacht waren im Siegerland 20 cm Neuschnee gefallen und der Radio-Sprecher meldete 340 Unfälle in NRW. Wir mussten also erst mal das Auto freischaufeln. Dann konnte die Schlitterfahrt losgehen. 10 Minuten nachdem später hatten wir schon einen Tanklaster und vier DHL-LKWs gesehen, die aufgrund der Wetterbedingungen liegengeblieben waren. Doch wir kannten nur ein Ziel: die CeBIT. Und so haben wir uns tapfer bis zur Hannover Messe durchgeschlagen.
Pleiten, Pech und Pannen
Vor Ort wurde Markus verkabelt und die Präsentation auf einen Laptop übertragen. Damit nichts schief gehen kann, haben wir alle drei Dateien schon mal geöffnet. Man hätte also nur noch auf Start drücken müssen. Leider verwechselte die Präsentations-Lady links und rechts – so dass Markus eine geschlagene Minute auf der Bühne stand – ohne dass es weitergehen konnte. Wenigstens habe ich eine Backstage-Dokumentation der Technik-Misere auf Video. So dass wir ihr wenigstens noch etwas zum Lachen habt.
Vision von einem Sozialen Glossar
Immerhin rund 150 Zuschauer standen vor der Webciety-Bühne als Markus unsere Vision von einem Sozialen Glossar präsentierte, bei dem jeder mitmachen kann. Einer Datenbank von Kurzdefinitionen, die von Menschen erstellt und bewertet werden und weltweit auf Knopfdruck verfügbar sind. Bis Mitternacht hatten wir noch an dem genauen Wortlaut der Präsentation gefeilt, um die Menschen von den Webciety Hockern zu reißen. Mit Buzzword-Beispielen wie Twitter, Keynote, iPhone und Damenbart. Letzteres präsentierten wir mit Twikipedia – einer Anwendung, die zeigt, wie man Twickit und Wikipedia vereinen könnte. Probiert es mal aus.
Interview mit Sascha Lobo
Nach unserem Vortrag sprach Sascha Lobo über seine persönlichen Highligts der Webciety. Dabei wurde das CeBIT-
Publikum vor Ort und zuhause vorm Lifestream aufgefordert, Fragen an Mr. Web zu stellen. Da niemand so rechte wollte, habe ich gefragt, ob den der Trend Web 3.0 schon wieder vorbei sei. Sascha hat geantwortet, dass viele Menschen noch nicht einmal verstanden haben, was Web 2.0 bedeuten soll und dass das Buzzword Web 2.0 – warum auch immer – durch das neue Modewort Social Media ersetzt wird. Im Anschluss konnten wir noch kurz mit Sascha Lobo fachsimpeln, bevor er zu einem Fotoshooting musste. Aber wir werden versuchen, ein Interview mit ihm in Berlin zu organisieren. Vielleicht klappt es ja zur Republica.
Ein großer Dank an die Twickit-Fans, die uns per SMS und Tweet angefeuert haben. Als statt unserer Präsentation die Twitterwall eingeblendet wurde, konnte man unter anderem Simon Stücher von Billomat auf der Leinwand sehen. Seine Message „Go, Twick.it go“ war für mich der absolute Höhepunkt der Webciety.
Videos von der CeBIT (z.B. der komplette Vortrag) gibt es auch in unserem YouTube-Kanal unter http://www.youtube.com/user/twickittv.
Tags:CeBIT, Sascha Lobo, Web 3.0, Webciety
ACHTUNG! Terminänderung! Der neue Termin ist Samstag um 12:20 Uhr!
Unsere Vision von einem universal verfügbaren Sozialen Glossar – auf der CeBIT
Diesen Samstag gegen 12.20 Uhr ist es soweit: Die große weite Welt wird Zeuge einer unglaublichen Vision. Im Rahmen der Global Ignite Week werden wir auf einer „offenen Bühne“ (Webciety, Halle 6) das geniale Prinzip von Twick.it auf der CeBIT präsentieren. Zum Vorgeschmack ein paar Buzzwords aus unserer Rede: Soziales Glossar, auf Knopfdruck in allen Medien verfügbar, Web 3.0, Semantik-Browser, Karl Klammer, User generated description …
Flashmob für die Verbreitung des freien Wissens
Markus und ich würden uns über viele kreischende Twicker freuen, die Schlüpfer und Teddybären auf die Bühne schmeißen, sich „spontan“ entkleiden und so für einen aufmerksamkeitsstarken Skandal sorgen. Zugegeben: Bis Hannover ist es ein weiter Weg. Aber Jesus Jünger haben auch nicht gemurrt. Lasst uns also einen Flashmob für die Verbreitung des freien Wissens praktizieren. Plan B ist, dass ich als Engel verkleidet in einem Ufo auf der Bühne lande und die inzwischen wahr gewordene Zukunftsvision in jedermanns Gehirn funke.
Oh, verdammt! Höre gerade von unserer Marketing-Abteilung, dass aufgrund der Weltwirtschaftskrise das Budget für Plan B gestrichen wurde. Ihr seid also gefragt. Plan C ist übrigens ein stinklangweiliges Video. Ihr seid also gewarnt worden.
Was ist ein Ignite Vortrag?
Laut Info von Sascha Lobo, einer der Initiatoren der Webciety, ist Ignite: „ein vom Pecha-Kucha-Format abgeleitetes Event-Format, welches aus einer Reihe von „inspirierenden” 5-Minuten-Vorträgen besteht.“ Zum vierjährigen Bestehen der weltweiten Event-Bewegung hat Brady Forrest, Technical Evangelist bei O’Reilly und Conference Chair der Web 2.0 Expo Formate, die Global Ignite Week ausgerufen. Da unsere Vision des universell verfügbaren Tool-Tips für die offizielle Ignite-Bühne zu werblich ist, werden wir eben auf der „offenen Bühne“ den Pausenclown spielen. Seit dabei.
Damit du schon mal in Stimmung kommst, kannst du dir hier ein paar englischsprachige Ignite-Vorträge reinziehen. Ehrlich gesagt war bis jetzt nichts dabei, was mich vom Hocker gehauen hätte. Immer diese penetranten Selbstdarsteller
Tags:CeBIT, Semantik, soziales Glossar, Tool Tip, Vision, Web 3.0
Viel Buzz um Twick.it
Am Mittwochabend um 20.15 Uhr ging es endlich los. Im Unperfekthaus in Essen fand der 4. Twittwoch Ruhr statt, zu dem Organisator Stefan Evertz geladen hatte. Insgesamt 36 Teilnehmer drängten sich im Versammlungsraum, um Christoph Müller-Girod über Google Buzz und uns über Twick.it auszuquetschen. Wir sind ganz schön ins Schwitzen gekommen. Allerdings lag das weniger an den kritischen Fragen, sondern an den saunaartigen Konditionen. Aber der Reihe nach.
Was würde Google tun?
Christoph Müller-Girod von der CMG Media holte zum großen Web 2.0-Rundumschlag aus. Er hatte alles, was ein echter Nerd braucht: das Aussehen, die Gadgets (Powerpoint-Handy-Bedienung!) und sogar einen toten Baum in Form von Jeff Jarvis gedruckter Selbstbeweihräucherung „Was würde Google tun.“ (Habe ich vor 2 Tagen enttäuscht in die Ecke geschmissen.) Worum geht es bei Social Media nach seiner Ansicht? Um Nischen, Individualität, Vertrauen und Experimentierfreude. Wo habe ich das nur schon gelesen? Ach, ja – bei Jeff. Weiterlesen>>
Tags:Google Buzz, Twittwoch, twruhr, Vortrag
Vor mehr als 12 Jahren hat sich Google vorgenommen, das Wissen der Welt zu organisieren. Seit 10 Jahren ist die Mitmach-Enzyklopädie Wikipedia online und vor knapp 4 Jahren hat der Kurznachrichtendienst Twitter damit begonnen, dass Mitmach-Web zu revolutionieren. Wer braucht da eine weitere kooperative Wissensplattform? Wer braucht Twick.it – die Erklärmaschine?
Wenn dich die Antwort interessiert, dann lies dir den Artikel im KoopTech-Blog von Christiane Schulzki-Haddouti durch. Und wenn du unverständlicherweise anderer Meinung als ich sein solltest, dann nutze die Tastatur (das rechteckige Ding links neben deiner Maus)
Tags:Kooperation, Mitmach-Web, Wissensplattform
Erklären einfach gemacht
Ihr habt es ja nicht anders gewollt. Nach dem Motto „Form follows Feedback“ haben wir uns zusammen mit Webdesigner Mirko Kabsch noch mal drangesetzt, einige wichtige Funktionen bei Twick.it grafisch zu optimieren. We proudly present:
Neue Symbole zum Bearbeiten
, Löschen
und für die
Einzelansicht. Aber auch beim Veröffentlichen, auf der Pinnwand und bei der Profilansicht haben wir einige Details korrigiert. Wir hoffen, dass es jetzt noch ein bisschen einfacher ist, Erklärungen zu veröffentlichen und zu verwalten. Aber urteilt selbst…

So sieht das neue Bearbeitungsfenster aus.
Tags:Feedback, Löschfunktion, Usability, Webdesign
Twick.it ist das Original
Als wir mit Twick.it gestartet sind, hatten wir eine Vision: Eine neue Mitmach-Enzyklopädie á là Wikipedia zu schaffen, die so kurz und prägnant ist wie Twitter, so einfach zu bedienen ist wie Twitter und so viel Spaß macht wie Twitter. So sind wir auch auf den Namen gekommen: Twitter + Wikipedia = Twick.it. Natürlich haben wir im Vorfeld gründlich recherchiert, dass es noch keinen vergleichbaren Dienst im Internet gibt. Uns war es wichtig, etwas wirklich Neues zu schaffen – und nicht ein amerikanisches Vorbild zu kopieren. Und so war es auch. Twick.it war die erste Erklärmaschine, die sich dem Verdichtungsprinzip der 140 Zeichen verschrieben hat. Natürlich konnten wir nicht hoffen, mit dieser Idee für immer die einzigen zu bleiben. Seit einigen Monaten beobachten wir mit großem Interesse ein kleines Start-Up aus Berlin namens Wikwik.it. Das möchten wir euch heute gerne vorstellen.
Tags:140 Zeichen, Enzyklopädie, Twick.it, Wikipedia, Wikwik.it






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