Twick.it – Ein abschreckendes Beispiel für Gründer?
So ganz haben wir bis jetzt nicht verstanden, warum wir zur Job- und Existenzgründermesse Jobs Si eingeladen wurden. Twick.it ist ja eher ein abschreckendes Beispiel für alle Gründer: Wir verdienen kein Geld, bezahlen alles aus eigener Tasche und haben keinen Business Plan. Wir haben kein Coaching bekommen und keine Fördergelder. Trotzdem haben wir die Chance natürlich gerne genutzt, die Vision von Twick.it einem größeren kleineren Publikum zu präsentieren. Vielen Dank an die Twick.it-Fans Simon Stücher, Julia Dombrowski und Lars Tubies, die uns vor Ort die Daumen gedrückt haben.

Mit Gründern an einem Tisch
Auf der Bühne standen fast so viele Leute standen wie davor. Irgendwie erinnerte mich das an die Zeit als Keyboarder in der Schülerband The Excess. Und ehrlich gesagt, war ich auch genauso aufgeregt. Um mich rum lauter seriöse Leute: Eva Christina Weber, Hochzeitsplanerin bei Ein Engel für alle Fälle, Thilo Krumm, der die Unternehmensnachfolge in einem Unternehmen für Formenbau übernommen hat und Herr Eichborn von den Formula Student Racing Team S3racing der Universität Siegen. Reihum haben wir alle Fragen von Moderator Dominik Eichbaum von der Siegener Wirtschaftsförderung beantwortet. Weiterlesen>>
Schlagwörter: Presse, Qualitätssicherung, Siegen
Kurzfristig wurden wir von Dominik Eichbaum zur Jobs Si, der Siegener Job- und Gründermesse, eingeladen. Sie findet heute und morgen in der Siegerlandhalle statt. Ich werde morgen um 11 Uhr an einer Talkrunde mit mehreren Existenzgründern teilnehmen. Um 12 Uhr soll ich dann eine kleine Präsentation über die Erklärmaschine halten. Würde mich freuen, ein paar bekannte Gesichter zu begrüßen. Vorab schon mal ein Auszug aus dem Rede-Manuskript. Ergänzungen werden gerne noch kurzfzfristig eingebarbeitet.
Wie ist die Erfahrung als Gründer im Team?
Positiv. Es ist zwar viel Arbeit und verbraucht fast die ganze Freizeit. Aber wir ergänzen uns perfekt. Markus: Technik und Programmierung. Ich: Text und PR. Beide bringen Ideen ein. Er ist für möglichst viele Funktionen, ich für möglichst schlanke, einfache Anwendung. Im 2 Mann-Team sind schnelle Entscheidungen möglich. Es ist aber wichtig, Aufgaben genau zu definieren und kurzfristig in Eigenverantwortung umzusetzen. Wenn man nicht ständig am Ball bleibt, wird die ToDo-Liste jeden Tag länger. Recherche, Konzept, Programmierung, Tests, Feedback, Support, Marketing… Weiterlesen>>
Schlagwörter: Presse, Siegen, Vision, Web 2.0
„Scheint was Twick.it-ähnliches zu sein: http://book.welluma.eu/“. Diese Nachricht erreichte uns letzte Woche per Twitter. Sie kam von den wachen Augen von Nando Stöcklin. Er ist Twick.it-User der ersten Stunde und Experte für den Yellowstone Nationalpark schlechthin. Das beweisen seine über 100 Twicks zu diesem Thema.
Neugierig haben wir uns dieses Projekt direkt einmal angeschaut, um zu sehen, mit welchen Ideen andere daher kommen. An dieser Stelle möchten wir gar nicht so sehr auf die Plattform an sich eingehen. Wir ermutigen jeden Twick.it-Nutzer auch wBook einmal zu testen und Feedback abzugeben. Einige Eckdaten im Schnelldurchlauf müssen an dieser Stelle reichen:
Das Wichtigste in Kürze

So sieht das wBook-Logo aus
Bei der „Wissensmaschine“, so die Bezeichnung des Projekts, kann man Fragen, die man sich selbst stellt, in maximal 280 Zeichen beantworten. Die Antwort kann mit Schlagworten und hochgeladenen Bildern versehen werden. Technisch steckt dahinter nicht viel mehr als ein leicht modifizierter Wordpress-Blog. 127 Antworten von 4 Usern umfasst das Projekt bis heute. Betrieben wird die Seite von Sebastian und Janos Horvat. Es handelt sich um Vater und Sohn, die ihr Geld mit dem Vertrieb von Gesundheitsprodukten einer Firma verdienen, die öfters mal mit altbekannten Schneeball-Systemen in Verbindung gebracht wird. Weiterlesen>>
Schlagwörter: Antworten, Erklärungen, wBook, Wissensmaschine
„Wikipedia bekommt Konkurrenz aus dem Siegerland“
Wenn man vor der Kamera steht, sollte man vorsichtig sein, was man sagt. Sonst wird man unversehens und fälschlicherweise zum „Webdesigner“ abgestempelt und zur „Konkurrenz“ von Wikipedia erklärt. Beide Aussagen aus dem Bericht in der Lokalzeit Südwestfalen stimmen natürlich nicht. Für das Webdesign von Twick.it ist im Wesentlichen Mirko Kabsch verantwortlich und die Mitmach-Enzyklopädie Wikipedia ist für uns kein Feindbild, sondern ein Vorbild. Auch gegen die hartnäckigen Gerüchte, dass mein Name „Pollak“ ausgesprochen wird, muss ich mich entschieden verwehen.
Schlagwörter: Lokalzeit Südwestfalen, Presse, Siegerland, WDR
Julia Dombrowski arbeitet als selbstständige Texterin und Lektorin und twickt unter dem Namen Textsektor. Bei Twitter ist sie besser als @NieWiederClaire bekannt.

Und so sieht sie aus, die Julia
1. Als Texterin bringst du alles mit, was man zum Twicken braucht: Spaß an Sprache und ein Faible fürs Erklären. Macht deine berufliche Erfahrung das Twicken leichter – oder sogar schwerer?
Schwerer. Mein Anspruch an mich selber ist nämlich besonders groß. Ich twicke zwar zum Privatvergnügen, dennoch sind meine Twicks ja bleibende Zeugnisse meiner Fähigkeit, mich präzise und verständlich auszudrücken – oder eben nicht. Da kann ich schlecht zwischen hauptberuflicher Texterin und privater Twickerin trennen. Aber die Herausforderung ist gleichzeitig eine Chance: Ich habe die Möglichkeit zu zeigen, dass ich sprachlich auf den Punkt kommen kann. Ganz öffentlich. Deshalb ziehe ich neben Spaß an der Sache auch noch Eigennutz aus der Twickerei. Sofern ich denn eine gute Twickerin bin, sonst setze ich mich in die Nesseln – dieses Risiko ist mir absolut bewusst.
2. Auf Twitter bist du im regen Austausch mit anderen Texterinnen. Was müssen wir machen, um diese von Twick.it zu begeistern?
Schlagwörter: Feedback, Julia Dombrowski, Texsektor
„Sag, dass du auch aufgeregt bist“. Mit diesen Worten begrüßte mich Helena pünktlich um 10:25 Uhr. Und ja, sie hatte recht. Bevor das Kamera-Team beim verabredeten Treffpunkt eintraf, erklärte ich Helena, die sich kurzfristig als TV-Versuchskaninchen bereit erklärt hatte, noch mal kurz, was sie erwartete: Ein wenig verdutzt gucken, iPhone Tipp-Tipp und zwei kluge Sätze darüber, wie toll die Community die Erklärmaschine füttert. Ich hatte ja gut reden, stand ich doch zunächst einmal nur hinter den Kulissen.
Nach Eintreffen des vierköpfigen WDR-Teams ging es auch gleich schon los. Personen, Hintergrund, Sonne und störende China-Restaurant-Belieferung galt es ins rechte Licht zu rücken. Helena meisterte ihren Auftritt mit Bravour und legte so die Messlatte für meine Gastspiel schon früh sehr hoch. 45 Minuten später gab es dann auch für mich kein Zurück mehr.




