Hallo Katrin Wellmann,
du bist Geschäftsführerin von :echtform Industriedesign. Hast du eigentlich nichts Besseres zu tun als zu twicken?
Gibt’s Besseres?
Als mir Twick.it begegnete, war ich erstaunt, dass noch keine der für mich relevanten Design- und Produktentwicklungs-Begriffe erläutert waren. Dabei gibt es gerade was Design angeht bei Laien und auch manchem Kunden unglaublich häufig das Missverständnis, Design sei so etwas wie Kosmetik, wir würden also Dinge einfach am Schluss noch ein wenig „aufhübschen“. Dabei geht es uns professionellen Produktdesignern ja vor allem um Bedienbarkeit, Funktionalität auf allen (auch den kommunikativen) Ebenen, aber auch Kostenreduktion in der Fertigung u.v.m. Diese häufige „Fehlwahrnehmung“ will ich natürlich ändern und den professionellen Designbegriff rehabilitieren. Ja, ich geb’s zu, da will ich „missionieren“: Professionelles Industriedesign ist einfach was anderes als Naildesign…
Ganz abgesehen davon, dass ich unsere Firma :echtform damit nebenbei als Experten auf diesem Gebiet online platzieren kann. Ich glaube an Twick.it und seine Zukunft. Meine Hoffnung ist, dass wenn zukünftig jemand „Industriedesign“ googelt, mein Twick an erster Stelle steht… Und ich hab ja auch gerade erst angefangen
Wie Ihr seht, twicke ich auch Innovationen, die heute keine mehr sind und die mich einfach begeistert haben, oder Vereine, die ich für interessant halte. Natürlich alles nur in meiner spärlichen Freizeit, nach Geschäftsschluss und Familienzeit.
Obwohl deine Erklärungen allen Vorschlägen unserer Tipps4Twicks-Serie entsprechen, wurden einige negativ bewertet. Wenn du wüsstest, von wem diese Bewertungen stammen: Was würdest du demjenigen sagen?
Danke für diese Frage! Ich habe kein Problem mit konstruktiver Kritik und negative Bewertungen gehören zur Natur der Sache Twick.it. Aber: Keiner der monierten Twicks wurde durch eine alternative Erklärung ergänzt. Derjenige hat also anscheinend keine bessere Definition zur Hand. Ehrlich gesagt, glaube ich, dass es sich bei dem Bewerter um einen einzelnen Wettbewerber von uns handelt, denn: Ich habe mitbekommen, dass an einem Tag plötzlich ein Haufen negativer Bewertungen auf einmal von einem User dazugekommen waren. Der hat sogar die Definition der eigenen Wortschöpfung meines Partners Stefan Stocker, „echtform“, negativ bewertet… Da kann man nur sagen: Wer’s nötig hat. Und: Lieber selber mal denken, konkret formulieren und sich der Kritik aussetzen. Weiterlesen>>
Schlagwörter: Feedback, Nutzer
Kleiner Tipp für den nächsten IQ-Test: Markus verhält sich zu Schoko-Crossis wie Elefanten zu … – Na? Ja? Richtig, Melonen! Heute wurde der Twick.it-Wetteinsatz eingelöst und die Elefanten im Kölner Zoo mit einer Baggerschaufelladung Melonen verwöhnt.
Vor einigen Tagen lehnte sich Twick.it-User Danny Faak ganz schön weit aus dem Fenster. Er versprach den Kölner Elefanten von seinem ersten Gehalt Melonen-Leckereien im Wert von 50 Euro, wenn Twick.it das unmögliche schaffen und ins Finale des Deutschen Social Media Preises einziehen würde. Ich fand die Aktion so toll (und das Finale gleichzeitig so utopisch), dass ich noch mal 50 Melonen-Euros drauf gelegt habe. Tja, und dank eurer Hilfe stehen wir in der Endrunde und Danny und ich musste latzen. Heute ging es also in den Zoo.
Schritt eins der Elefanten-Aktion war die Futterbeschaffung. Da eine handelsübliche Schubkarre nicht ausreichte, wurde das gekaufte Futter kurzerhand in einer Baggerschaufel transportiert.
Ab in die Elefanten-Katakomben
Die Tierpfleger, die uns pünktlich um 14 Uhr am Lieferanteneingang erwarteten, führten uns vorbei an den Zoogästen zum Dickhäuter-Backstage-Bereich mit Eisentor-Konstruktionen, die aus Steven Spielbergs Jurassic Park seltsam vertraut anmuteten.
Wusch! Durch Druck auf den richtigen Knopf öffnete sich die metallene Pforte zum Rüssel-Gehege. Spätestens als wir im Heim der Elefanten standen, die die Leckerei schon längst gewittert hatten und auf uns zu stürmten, wussten wir, wofür diese Eisengitter gut sind. 14 Tiere drängten sich an den Gitterstangen und fischten mit den Rüsseln nach den köstlichen Twick.it-Leckereien.
Hastig rissen uns die Tiere die Melonen aus der Hand. Ein Bild, das ich bisher nur von mir selbst beim Öffnen einer Packung Schoko-Crossis kannte. Zum Glück halfen uns noch einige Tierpfleger bei der Fütterung. Schließlich sollte vom ausgewachsenen Bullen bis zum Babyfant jeder etwas vom Wetteinsatz abbekommen.
Endspurt! Jetzt geht’s erst richtig los.
Wir haben den Wetteinsatz eingelöst. Jetzt liegt es an euch. Stimmt auch im Finale des Social Media Preises fleißig für uns ab. Am besten täglich.
Im Übrigen hat der Zoo noch andere Tiere, die sich über den ein oder anderen Wetteinsatz freuen würde. Also: Freiwillige vor!
Einen Vorschlag hätten wir schon:

Danke, Zoo!
Ein ganz besonders großer Dank gilt dem Kölner Zoo. Durch seine spontane und unkomplizierte Art hat er diese Aktion überhaupt erst möglich gemacht. Danke, dass man unsere Anfrage ernst genommen hat. Vielen herzlichen Dank auch an die Mitarbeiter des Elefantengeheges für die spannende und lehrreich Exkursion hinter die Kulissen des Zoos.
Das Wetter soll noch ein paar Tage schön bleiben. Worauf wartet ihr noch? Ab in den Zoo. Und grüßt die Elefanten von uns.
Bilder + Videos
Alle Videos gibt es in unserem YouTube-Kanal:
- Los geht's. Markus holt das Geld für den Futterkauf.
- Umziehen. Ein richtiger Tierpfleger braucht auch das richtige Outfit.
- Angekommen. Treffen mit Danny vor dem Lieferanteneingang.
- Planänderung? Wir hätten da noch eine andere Idee.
- Einladen. Das Futter wird transportiert.
- Showtime. Bei den Elefanten.
- Das war's. Jetzt für Twick.it stimmen.
Deine Stimme für Twick.it
Nicht vergessen: Bitte für Twick.it stimmen. Dauert auch nur 5 Sekunden.
Schlagwörter: Elefanten, Kölner Zoo, Social Media Preis, Wette
1.000 Euro zum Greifen nah!
Die halbe Miete ist schon geschafft! Dank eurer Hilfe hat sich Twick.it für die Finalrunde beim Social Media Preis 2010 von Twittwoch e.V. in der Kategorie „Gesellschaft“ qualifiziert. Jetzt brauchen wir nur noch ganz viele Menschen, die per Klick für uns stimmen. Zur Erinnerung: Sollte Twick.it das Preisgeld (erster Platz 1.000, zweiter Platz 500 Euro) gewinnen, werden wir das unter unseren eigenen Nutzern verlosen.
Jetzt für Twick.it stimmen!
Jede Stimme zählt – mehrfach!
Ach, wo ihr schon mal da seid: Könnt ihr morgen noch mal für uns abstimmen? Und übermorgen auch? Vom 18. bis zum 27. Oktober darf jeder Nutzer jeden Tag einmal für sein Lieblingsprojekt abstimmen. Wer am meisten Stimmen sammelt, gewinnt den Social Media Preis. So einfach ist das. Ich glaube, mit diesem Abstimmverfahren soll die Hartnäckigkeit und Ausdauer der Twick.it-Nutzer auf die Probe gestellt werden.
Elefantenfütterung und Schneeschippen
Die Gewinner des Social Media Preis 2010 werden am 10. November 2010 auf dem ConventionCamp in Hannover verkündet. Damit es euch bis dahin nicht langweilig wird, werden Danny und derlangermarkus diesen Freitag um 14 Uhr den Elefanten im Kölner Zoo einen Besuch abstatten – mit Bananen, Möhren und Äpfeln im Wert von 100 Euro im Gepäck. Und nachdem wir den Social Media Preis gewonnen haben werden, geht es erst richtig los. Markus wird nämlich die Einfahrt von Twick.it-Nutzerin Julia von Schnee freischaufeln. TwickitTV hat das Equipment bereits winterfest präpariert…
Schlagwörter: Community, Gewinnspiel, Social Media Preis
Als MichiK am 17.12.2009 den Twick über die Relativitätstheorie schrieb hat er sich dies sicherlich nicht träumen lassen: Neun Monate später erreicht seine Kurzerklärung die Medien in der Bundeshauptstadt.
Der Berliner Radiosender 94,3 RS2 sendete am 22.09.2010 den folgenden Webtipp:
Alle Beiträge über Twick.it findest du im Pressespiegel.
Schlagwörter: 94.3 RS2, Presse, Radio
Wissen fördern – mit einem freiwilligen sozialen Bezahlsystem
Heute ist Bewerbungsschluss für Wissenswert, den Wettbewerb zur Förderung freien Wissens von der Wikimedia. Also haben wir uns die Frage gestellt: Wie kann man die Verbreitung freien Wissens im Web 2.0 fördern? Wie wäre es mit Geld? Mit einem freiwilligen Bezahlsystem á là Flattr oder Kachingle? Leser können damit Autoren von Artikeln unter CC-Lizenz, aber auch ganze Plattformen, die Wissen verbreiten, gezielt unterstützen.
Das Prinzip des Bezahlsystems ist einfach: Web 2.0 Nutzer eröffnen ein Konto beim Anbieter und verteilen per Klick eine selbst festgelegte Pauschale an Inhalte, die ihnen gefallen. Du glaubst mit dieser Art von Crowdfunding kommt nicht viel rum? Think again, denn „Kleinvieh macht auch Mist“. Im Idealfall entsteht durch das soziale Bezahlsystem ein Engelskreis: gute Autoren werden motiviert, noch mehr und noch bessere Artikel zu verfassen und der Leser bekommt mehr gute und vor allem weiterverwertbare Inhalte. Willkommen in der Thank you Economy! Allerdings wirft die Idee eines sozialen Bezahlsystems auch viele Fragen auf:
- Ist ein Bezahlsystem auf Open-Source-Basis realisierbar?
- Wie hoch ist der Aufwand für die Programmierung?
- Wie viel Aufwand entsteht durch die Betreuung der Plattform?
- Wer wäre ein geeigneter und konsensfähiger Betreiber?
- Wie könnte man das Bezahlsystem bewerben, damit es eine hohe Bekanntheit erzielt?
- Welche Kriterien müssen Plattformen bzw. Autoren aufweisen, die damit unterstützt werden?
Soziale Bezahlsysteme Social Microfunding gibt’s doch schon
Schon 2009 hat Mashable über Social Microfunding berichtet. Warum nimmt man nicht einfach ein bestehendes Bezahlsystem wie Flattr oder Kachingle und spart sich den Aufwand? Klare Antwort: Weil dahinter kommerzielle Unternehmen stehen, die mit der Förderung freien Wissens nichts am Hut haben, sondern in erster Linie an ihren eigen Profit denken. Sinnvollerweise sollte das neue Bezahlsystem von einem etablierten Anbieter wie Wikimedia gestemmt werden. Von einem gemeinnützigen Unternehmen, das eine kleine Provision einbehält, um die laufende Betreuung zu gewährleisten, und eventuelle Überschüsse in die Weiterentwicklung von Wissensplattformen re-investiert.
Aufwand und Kosten? Keine Ahnung!
Ehrlich gesagt habe ich nicht den Hauch einer Ahnung, wie viel Arbeit die Programmierung und Betreuung eines freiwilligen Bezahlsystems verursacht. Sollten hier ein paar Programmierer oder Buchhalter mitlesen: euer Feedback wäre Gold wert! Ich stelle mir einfach vor, dass man den grundlegenden Code programmiert, eine schöne Website aufsetzt und ein plakatives Icon zum Bewerben gestaltet. Wenn dieses Grundgerüst steht, müsste das soziale Bezahlsystem durch viele freiwillige Helfer mit Rat und Tat weiterentwickelt werden. Geht nicht? Typo3, Wikipedia und Diaspora bieten gute Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen dafür, dass es doch geht. Und ich könnte mir vorstellen, dass es einige Webdesigner und Webentwickler gibt, die so ein Renommee-Projekt für lau unterstützen würden… Darüber hinaus könnten natürlich auch gezielt Spenden für die Entwicklung eines sozialen Bezahlsystems gesammelt werden.
Kriterien zur Förderung
Für den Erfolg eines sozialen Bezahlsystems für freies Wissen ist Transparenz von entscheidender Bedeutung. Wer wie viele Mikrospenden erhalten hat, sollte jederzeit ersichtlich sein. Aber schon bei der Aufnahme in das Fördersystem gibt es kritische Fragen. Welche Kriterien müssen CC-Autoren erfüllen? Ich mache mal ein paar Vorschläge zur Diskussionsgrundlage:
- Die Website, auf der die Inhalte veröffentlicht wurden, muss nicht-kommerziell sein und darf keine Werbung enthalten
- Förderungswürdige Inhalte müssen unter einer CC-Lizenz (oder einer sonstigen freien Lizenz) veröffentlicht werden
- Geförderte Inhalte dürfen nicht im Nachhinein kommerzialisiert werden
- Es sollte sich um Wissen handeln und nicht um reine Meinung oder pure Unterhaltung
Gerade beim letzten Punkt dürfte es heiße Diskussionen geben. Nicht jeder versteht unter Wissen das gleiche wie ein Wikipedianer. Ob ein Blog-Artikel, ein Flickr-Fotoalbum oder ein Twick Wissen oder Meinung enthält, kann sicher endlos diskutiert werden.
Lässt sich Qualität fördern?
Laut Martin Weigert belohnen die bestehenden Bezahlsysteme eher Meinung als Qualität. Das überrascht mich nicht. Ich glaube aber, dass das bei einem sozialen Bezahlsystem, dass sich auf die Förderung freien Wissens spezialisiert hat, anders wäre. Das Publikum, das sich hier registriert, hat ja einen ganz anderen Fokus. Wenn ich auf die 25 meist-geflatterten deutschprachigen Texte im letzten Monat schaue, sehe ich dort viel Qualität.
Wer ist der Autor?
Bei Twick.it wäre der Einsatz eines sozialen Bezahlsystems problemlos möglich, da jede Erklärung eindeutig einem Autor zuzuordnen ist. Wer aber ist der Hauptautor eines kollaborativ erstellen Artikels bei der Wikipedia? Oder wird die Mikrospende auf alle Beteiligten verteilt? Was ist mit Vandalen, die ja auch in der Versionshistorie auftauchen? Hier sind noch viele Fragen offen.
Darum seid ihr jetzt gefragt: Ist ein soziales Bezahlsystem für die Förderung freien Wissens machbar? Wenn ja, wie?
Links zu bestehenden Bezahlsystemen
- Crowdfunding-Modelle für Blogs und kleinere Websites
- Social Payment and Crowdfunding – eine Übersicht
- Bezahlsysteme – eine Chance für den Buchmarkt?
- Spot.us – Crowdfunding für Journalisten
- Social Microfunding-System im Überblick
Schlagwörter: Bezahlsysteme, Crowdfunding, Freies Wissen, Microypayment, Social Microfunding
Ist Kiva ein Asteroid zwischen Mars und Jupiter, die zweitgrößte Stadt in Haiti, ein kostenloser Newsreader oder doch was ganz anderes? Diese und andere Fragen erwarten euch beim Twick.it-Quiz. Eine Harte Nuss für Allgemeinwissens-Junkies.
Wer weiß, wie viele Ideen die Menschheit dem überaus schlechten Abendprogramm im deutschen Fernsehen schon zu verdanken hat. Diese hier gehört auf jeden Fall dazu. Aus Langeweile habe ich ein kleines Twick.it-Quiz programmiert. Das Prinzip ist denkbar einfach: Zu einem Begriff bekommt ihr 6 Twicks angezeigt. Nur eine dieser Erklärungen gehört tatsächlich zu dem Begriff. Die fünf anderen beschreiben etwas völlig anderes und sind in diesem Zusammenhang so abwegig wie ein Vegetarier im Steakhaus.
Das Quiz findet ihr unter http://twick.it/extern/quiz/. Wer verfügt über genug Allgemeinwissen, die korrekte Erklärungen zu finden?
Übrigens gibt es noch mehr mehr oder weniger sinnlose Twick.it-Anwendungen. Klicke hier für eine Übersicht.
Für Programmierer
Das Quiz wurde innerhalb von weniger als zwei Stunden programmiert. Die Twick.it-API macht's möglich. Wer Interesse an dem Code, der nach Belieben verändert und wiederverwendet werden darf, hat, kann mich gerne ansprechen.
Schlagwörter: Quiz, Spiel





