Deine Erklärungen in jedem Word-Dokument
Twick.it ist ein soziales Glossar mit einem universalen Anspruch. Ziel der Erklärmaschine ist es, aus euren Erklärungen die bestmögliche herauszufiltern und diese in möglichst vielen Anwendungen und Engeräten zur Verfügung zur stellen. Auf Blogs, in Suchmaschinen und auf Smartphones können wir das schon. Aber wäre es nicht cool, wenn Leser auch in Word-Dokumenten die beste Kurz-Erklärung zu jedem Begriff angezeigt bekäme? Ohne eine externe Suchmaschine aufzurufen – auf einen Klick. Mit dem Twick.it Tooltip als Windows-Gadget wäre das möglich!
Erklärungen suchen, schreiben, anzeigen
Leider können wir den existierenden Tooltip nicht selber als Windows-Minianwendung programmieren. Darum haben wir einen Programmierer kontaktiert, der darin über einige Erfahrung verfügt. Folgende Funktionen sind vorgesehen:
- Erklärungen suchen (per Suchschlitz)
- Erklärungen schreiben
- Erklärung als Tooltip anzeigen (per Smarttag)
Nach erfolgreicher Einführung bei Word-Dokumenten könnte das Erklär-Gadget auch für PDF-Dokumente und Excel-Tabellen weiterentwickelt werden…
Universal verfügbare Definitionen
Meister der Worte könnten also, während sie gerade einen wissenschaftlichen Fachartikel tippen, on-the-fly Begriffe twicken. Und Sammler des Wissens könnten während ihrer Recherche in alten Dokumenten, vorzügliche Definitionen für die Nachwelt konservieren. Darüber hinaus profitieren alle Twick.it-Nutzer von der größeren Verbreitung der Erklärungen und dem daraus resultieren Schub für die Online-Reputation der Autoren. Außerdem wurde uns ein Bericht im dot.net Entwickler-Magazin versprochen. Diese „kostenlose Werbung“ wäre sicherlich eine gute Starthilfe für das Erklär-Gadget.
Partner zur Umsetzung gesucht
Da Markus und ich nicht das nötige Kleingeld haben, suchen wir jetzt einen Partner, mit dem wir diese Idee umsetzen können. Kennst du jemanden? Hast du vielleicht einen Kontakt zu Microsoft? Wir sind für jeden Tipp und jede Empfehlung dankbar.
Schlagwörter: Erklär-Gadget, Microsoft, Tooltip, Word
Mark Twain stellte einmal fest, dass es zwei Arten von Rednern gibt: Solche, die aufgeregt sind und solche, die lügen. Beim gestrigen Webmontag in Düsseldorf waren beide Arten vertreten. Bei der Vorstellung der Erklärmaschine zählte ich mich übrigens zu der letztgenannten Gattung.

Ca. 50 Gästen wurde Twick.it vorgestellt
Es war das erste Mal, dass Twick.it in Düsseldorf präsentiert wurde. Und so gab es viele neue Gesichter im Publikum. Den Anfang bei den Vorführungen machte Georg Leciejewski von Salesking, der eine JavaScript-Bibliothek für geführte Touren über Websites vorstellte. Frank Ammari zeigte das CMS aitsu und Siggi Becker referierte über „Die ästhetische Gesellschaft“. In diesen bunten Vortrags-Reigen gesellte ich mich dann auch mit der Vorstellung von Twick.it.
Vorhang auf
Die Präsentation über Twicks, Verschlagwortung, Abstimmung und Tool Tip führte schließlich zu der Frage aller Fragen. Mario Sixtus, den einige vielleicht als elektrischen Reporter kennen, wollte wissen, wie man denn nun Twick.it in 140 Zeichen erklärt. Weiterlesen>>
Schlagwörter: Düsseldorf, Webmontag
Heute wird gefeiert. In Köln, München, Berlin, aber auch in New York, Sydney, einfach überall auf der Welt. Der Grund: Wikipedia wird 10!
10 Jahre wirken im Internet-Zeitalter wie eine halbe Ewigkeit. Ein Gefühl, das viel mit den Gedanken eines 18 Jährigen gemein hat, dem ich gestehe, dass ich 32 Lenze alt bin. Ja liebe Kinder, ich gehöre zu der Prä-Copy&Paste-Generation, als man Hausaufgaben noch bei seinem Tischnachbarn abschrieb, anstatt sie aus der Wikipedia zu kopieren.
Seit 2001 wächst der Internet-Schlaumacher Wikipedia nun kontinuierlich weiter. Eine Ausdehnungsgeschwindigkeit, bei der das Universum blass vor Neid werden könnte. Und so ist Wikipedia heute nicht mehr wegzudenken für all die Kurz-Mal-Nachschläger, Wissenshungrigen, Hausaufgaben-Abschreiber. Schätzungsweise 5 Jahre wird es noch dauern, bis mich mein Ältester fragen wird, wie man vor der Erfindung der Computer wohl in der Wikipedia gelesen hat.
Und so sagen wir: Happy Birthday, Wikipedia. Schön das es dich gibt!
Man mag es mir verzeihen, wenn ich auch ein wenig neidisch bewundernd auf den Triumphzug der Wikipedia schaue. Wie hat es Wikipedia geschafft, das Henne-Ei-Problem zu lösen und dieses beachtliche Wachstum zu forcieren? Wie können Selbstreinigungsmechanismen gegen Vandalismus in der Realität funktionieren?
In der Beantwortung dieser Fragen ist uns Wikipedia ein Jahrzehnt voraus. Wie wird Twick.it wohl in 10 Jahren aussehen? Wird es die Erklärmaschine Ende diesen Jahres überhaupt noch geben?
Lass es krachen, Wikipedia!
Was aber wäre eine Geburtstagsgruß ohne ein ordentliches Ständchen? Aber Vorsicht – Ohrwurmgefahr!
Schlagwörter: Geburtstag, Wikipedia
"Wikipedia ist ja selbst eine Spaßbremse"
haben wir auf der Wikimedia Academy kennengelernt, wo er einen Vortrag über "Wikipedia als Wissensschaftskommunikation" gehalten hat. Unser 1. Treffen war typisch Wiki: Ich habe Achim Raschka gefragt, ob es unter den Wikipedianern keine Visionäre gibt und er hat auf David gezeigt…
- Spaßbremse und Griesgram waren zwei deiner ersten Erklärungen auf Twick.it. Wieso erklärst du diese Begriffe nicht bei Wikipedia oder Wiktionary?
Wikipedia ist ja selbst eine Spaßbremse mit den ganzen Regeln, wie ich relevante Themen neutral, ausgewogen, mit Quellen belegt usw. zu beschreiben habe. Twick.it ist da eine hübsche Abwechslung, bei der man einen viel weniger reglementierten Gestaltungsspielraum hat. Deshalb kann ich bei Twick.it einen Begriff spontan beschreiben, während ich in Wikipedia erstmal Literaturrecherche betreiben müsste, um nachzuweisen, dass der Begriff „Spaßbremse“ in Umgangssprache, Popliteratur, usw. präsent genug ist, um für eine Enzyklopädie relevant zu sein. Insofern funktioniert „Spaßbremse“ bei Twick.it einfach besser, während zum Beispiel meine sperrigen Interessengebiete in Philosophie und Wissenschaftsgeschichte in der Wikipedia besser aufgehoben sind. Ich habe mal versucht, einen meiner Lieblingsphilosophen bei Twick.it zu beschreiben, der (die? das?) Twick über Hilary Putnam ist allerdings genauso trostlos wie es ein Wikipedia-Artikel „Spaßbremse“ wäre. - Du bist noch ganz frisch dabei: Wie würdest du das Konzept der Erklärmaschine in deinen eigenen Worten beschreiben?
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Schlagwörter: David Ludwig, Enzyklopädie, Freies Wissen, Interview, Wikipedia, Wikipedianer
Payback? PAYBACK??? Gibt es jetzt Punkt fürs Twicken? Oder kann man sich gar gute Bewertungen mit Payback-Punkten erkaufen? Nein, das nicht. Obwohl beides reizvolle Ideen wären.
Twick.it wird Content-Partner für die Payback-App.
Mit der Payback-Handy-App, die fürs iPhone und für Android-Handys verfügbar ist, siehst du, wo du in der Nähe Payback-Gutscheine einlösen kannst. Die App kann aber noch mehr: Sie zeigt dir in Abhängigkeit von deinem aktuellen Standort nützliche Zusatzinformationen an. Wo ist der nächste Geldautomat, die nächste Tankstelle oder eine Sehenswürdigkeit. Und genau hier schlägt die Stunde der Erklärmaschine.
Ab sofort werden auch Kurzerklärungen von Twick.it angezeigt. So sieht man schön kompakt in 140 Zeichen, was sich in der Nähe befindet und von den Twick.it-Erklärern definiert wurde. Eure Kurz-Erklärungen erreichen dadurch jetzt ein noch größeres Publikum.
Wer Payback doof findet, kann das ganze übrigens auch mit der App namens „Aloqa“ ausprobieren. Die gezeigten Schritte sind die selben.
Übrigens: Diese und andere Twick.it-Goodies findet ihr auf der extra dafür eingerichteten Spielwiese. Weiterlesen>>
Schlagwörter: Aloqa, Android, App, iPhone, Location Based Services, Payback





