Wissen muss nicht langweilig sein. Richtig eingesetzt lassen sich auch Spiele daraus erstellen. Das Twick.it-Quiz hat den Anfang gemacht. Jetzt folgt ein Kartenspiel. Im Mittelpunkt: Ihr!
Mensch, war Busfahren toll. Also damals, zur Schulzeiten. Ich kann mich noch daran erinnern, wie zuerst jeder vorne beim Fahrer sitzen wollte. Der „Einer“ gleich hinter dem Vordereingang war heiß begehrt. Ein paar Jahre später saß man (wollte man cool sein) natürlich am entgegengesetzten Ende des Busses – ganz hinten. Und dann gab es mal die Zeit, in der der Vierer angesagt war. Zu dieser Zeit spielten wir während der Busfahrt immer Karten. Ein fröhlicher Schlagabtausch von Quartet-Karten. Mal mit Rennwagen, mal mit Schiffen. Auch Düsenjäger und Panzer waren ab und zu dabei.

So sehen die Karten aus
Genau diese Ära holen wir jetzt zurück. We proudly present: Twick.it Supertrumpf!
Mit diesem Kartenspiel wirst Du zu Joker. Denn nicht die Suche nach dem schnellsten Auto steht hier im Vordergrund. Vielmehr beinhaltet ein Kartenspiel 32 Twick.it-Nutzer. Wer hat die meisten Twicks geschrieben, die besten Bewertungen sammeln können oder ist am längsten mit dabei?
Verteilt die Karten gleichmäßig untern den Mitspielern. Nun ließt jemand einen Wert seiner obersten Karte vor. Die anderen Spieler vergleichen ihn mit dem Wert der eigenen Karte. Derjenige, der den besten Wert erzielt, bekommt die Karten und darf nun selbst eine Wert von seiner nächsten Karte vorlesen. Gewonnen hat, wer am Ende alle Karten besitzt.
Unter http://twick.it/playground/supertrumpf/ könnt ihr euer ganz persönliches Kartenspiel zusammenstellen. Wählt bis zu 32 Erklärmaschinen-Nutzer oder lasst einfach ein paar Karten frei, damit diese automatisch durch zufällige Nutzer gefüllt werden. Jetzt nur noch auf „Kartenspiel generieren“ klicken und warten. Ja, warten! Die Erstellung kann auch schon mal ein Minütchen dauern.
Dann heißt es ausdrucken, ausschneiden, Bus fahren und loslegen. Halt ganz so wie damals.
P.S.: Wir haben noch weitere Spiele: Das Twick.it-Quiz und Find-the-Topic warten auf euch. Was wir sonst noch für Goodies im Keller haben, verraten wir euch auf der Spielwiese.
Schlagwörter: Kartenspiel, Quartet, Spiel, Supertrumpf
Erst wurde Twick.it in 300 Sekunden erklärt, dann hieß es S.O.S. und am Ende kam auch noch die Polizei! Oh ja, es war ein spannender Gadget Abend bei Pixelpark in Köln.
Vor zwei Wochen hatte Sean 20 Folien á 15 Sekunden Zeit, um die Erklärmaschine bei der Ignite vorzustellen. Noch kürzer ging die Twick.it-Vorstellung gestern Abend über die Bühne. Beim 3. Kölner Gadget Abend standen auch einige Pecha Kuchas auf dem Programm. Ich hatte die Ehre, vor 100 Gästen die Erklärmaschine mit 10 Slides vorzustellen. Ein Glück, dass wir auf den Punkt kommen so toll trainiert haben
Der Inhalt der Vorführung gibt es hier als vertonte Slideshare-Präsi. Einfach unten auf den Play-Button klicken und 3 Minuten zurück lehnen.
S.O.S
Nicht minder interessant war das Projekt S.O.S. von Jörg Vanderhoeven und Sebastian Golasch. Weiterlesen>>
Schlagwörter: Gadget Abend Köln, gak3, Pecha Kucha
Twick.it bietet Erklärungen in maximal 140 Zeichen. Das sollte bekannt sein. Nicht ganz so bekannt sind die Anwendungen, die sich damit noch realisieren lassen. Handy-App, angereicherte Google-Suche oder Wissens-Quiz – das sind nur einige Goodies der Erklärmaschine.
Unter http://spielwiese.twick.it findet ihr eine Übersicht über die Anwendungen, die bereits rund um Twick.it realisiert wurden. Wusstet ihr, dass es eine Extension für Googles Chrome-Browser gibt? Oder dass man sich den populärsten Twick über dem ausführlichen Wikipedia-Artikel anzeigen lassen kann? Und dann gibt es noch all die Anwendungen rund um die Geokodierung: Twicks in Google Earth, in der Payback-App oder als Augmented Reality.
Umgesetzt wurde das ganze übrigens gar nicht alles von uns. Dank der offenen Programmierschnittstelle kann jeder die Twicks anzapfen und sein eigenes Ding draus machen.
Was kommt noch?
Die Möglichkeiten, die Erklärungen kreativ einzusetzen sind noch lange nicht erschöpft. Wünschenswert wäre beispielsweise eine App fürs iPhone. Von uns wird bald ein Kartenspiel kommen und Apple-Nutzer dürfen sich über ein Wörterbuch von Twick.it-Nutzer Simon freuen. Es bleibt also spannend.
Welche Ideen oder Wünsche habt ihr?
Schlagwörter: Addon, Extension, Goodie, Spielwiese
Ein Vortrag in 5 Minuten. Und das mit genau 20 Folien, die automatisch alle 15 Sekunden wechseln. Keine leichte Aufgabe, der sich Sean da gestern auf der Ignite Köln stellte. Aber kurz und knapp auf den Punkt zu kommen, liegt uns ja im Blut.
Das Ignite-Format wurde 2006 in Seattle erfunden und schwappt seitdem quer über den Globus. Diese Woche tourt die Ignite World Tour durch Deutschland. Klar, dass ich sofort zusagte, als Nathalie Pelz vom O’Reilly-Verlag fragte, ob ich nicht einige Worte auf der Bühne sagen möchte. Klar deshalb, weil wir uns keine Gelegenheit entgehen lassen, Menschen von der Sinnhaftigkeit einer Erklärmaschine zu überzeugen. Klar auch deshalb, weil ich Sean die Aufgabe prima aufs Auge drücken konnte
Dieser meisterte die Herausforderung mit Bravour. Doch wie begeistert man Menschen, die noch nie zuvor von Twick.it gehört haben, in 20 Slides?
Twitter ist doof
Hingegen unseren bisherigen Strategie, Twick.it in Wikipedia als kurz darzustellen, haben wir die Story diesmal von der anderen Seite aufgezogen: Wir machen Twitter schlau. Der Titel, der belanglosen Katzen-Content auf Korn nimmt, lautete „No Catz. Just Facts – Wissensmanagement im Twitter-Format“.
Sean war doof
Passend zur Einstiegsfolie des doofen Twitter-Vogels irritierte auch Sean das Publikum gleich zu Beginn. Mit Deppen-Brille, deren überdimensionale Gläser Seans Pupillen gigantisch groß und den Besitzer damit gigantisch dämlich aussehen lassen, betrat ein sichtlich beschränkt denkender Sean die Bühne und sorgte bei den 150 Gästen für eine seltsame Mischung aus Verwunderung, Mitleid und Fremdschämen.
Bei Twick.it-Vorträgen gibt es zwei goldene Regeln: Erstens gibt es zuvor immer ein dilettantisch verwackeltes Backstage-Video und zweitens haben die Veranstalter die Technik nicht unter Kontrolle. So auch diesmal: Deppen-Sean nutze die Zeit dafür, der Veranstalterin erst einmal seinen Hintern ins Gesicht zu strecken. Spätestens jetzt gab es niemanden mehr im Raum, der nicht verwundert war, Mitleid hatte und sich für den Typ im grünen Twick.it-Shirt schämte.
Ab dann ging es Schlag auf Schlag. Die Folien (deren Aussagegehalt ohne gesprochenen Text eher mäßig ist), stellen wir gerne zur Verfügung:
Und hier die obligatorischen Wakelvideos:
Fazit
Beim Fazit des Abends sind Sean und ich mal wieder unterschiedlicher Meinung. Auch ein Grund dafür, dass wir uns darauf geeinigt haben, dass ich den Bericht schreibe.
Einige Vorträge waren echt schwach. Das Thema war öde, es waren reine PR-Dinger oder der Redner hielt sich ganz einfach nicht ans Ignite-Format. Andere Redner rockten hingegen die Bühne und es machte Spaß, mit ihnen auf eine spannende und lustige 5-Minuten-Reise zu gehen. Unseren Vortrag siedeln wir einfach mal irgendwo in der Mitte ein.
Ob es dem Projekt etwas gebracht hat, wird die Zeit zeigen. Auf jeden Fall dürften wir als Katzenhasser und Bühnen-Deppen in Erinnerung geblieben sein.
Schlagwörter: igcgn, Ignite, Köln
Viele von euch sind auch bei Wikipedia aktiv. Heute gibt es etwas extra nur für euch. Und zwar einen Babel-Baustein.
Babel-Bausteine waren ursprünglich dafür gedacht, um die Sprachkenntnisse eines Wikipedianer auf dessen Benutzer-Seite anzuzeigen. Mit der Zeit kamen immer mehr andere Bausteine, die Herkunft, Meinungen oder einfach völligen Schwachsinn anzeigen, dazu. Mitunter erinnert der ein oder andere Baustein eher an einen bunten Anti-Atomkraft-Aufkleber auf der Heckscheibe einer alten Ente als an eine sinnvolle Information.
Angesichts der wachsenden Zahl mehr oder weniger sinnvoller Babel-Bausteinen ist nicht jeder Wikipedianer begeistert davon. Sei’s drum! Wir bringen jetzt trotzdem den Twick.it-Baustein raus.
Damit kann jeder seine Wikipedia-Benutzerseite mit einem weiteren Baustein verzieren und die Sympathie zur Erklärmaschine zeigen. Der Baustein befindet sich unter http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Derlangemarkus/Babel/Twick.it. Wie ihr das Ding einbaut, wisst ihr sicherlich selbst. Wenn nicht, fragt mich. Ich helfe mit meinen kümmerlichen Wiki-Syntax-Kenntnissen gerne weiter.
Schlagwörter: Babel-Baustein, Benutzerseite, Wikipedia
Sehen wir den Tatsachen ins Auge. Nicht jeder ließt eure Twicks. Und das, obwohl der Großteil der Erklärungen wirklich sehr gut ist. Die Gründe, dass eure Kurzerklärungen keinen Abnehmer finden, sind vielfältig. Nicht immer ist es Lesefaulheit. Auch eine Sehbehinderung oder Leseschwäche sind Gründe, die den Zugang zu freiem Wissen erschweren. Damit ist jetzt Schluss. Heute startet der Twick.it-Podcast, der täglich frisch gesprochene Twicks präsentiert.
Die Idee stammt von Tabitha Hammer. Als Wikimedia den Ideenwettbewerb für die Verbreitung von freiem Wissen ins Leben rief, war Tabitha im Gegensatz zu uns auf zack. Mit ihrer Idee des „Freien Wissens als gesprochener Podcast“ überzeugte sie die Jury. Jetzt ist das Ergebnis da. Und das kann sich sehen hören lassen.
Unter http://podcast.twick.it senden wir ab heute täglich zwei gesprochene Twicks. Barrierefreiheit heißt das im feinsten Internet-Deutsch. Wir nennen es einfach eine geile Aktion. Damit sich das ganze auch vernünftig anhört, greift nicht irgendwer zum Mikrofon. Tabitha hat ein Team von mehreren Hörspielsprechern zusammengetrommelt, die eifrig eure Erklärungen vorlesen. Hört doch mal rein. Vielleicht ist auch dein Twick schon bald dabei.
Um auf dem Laufenden zu bleiben und keinen Twick zu verpassen, empfiehlt es sich den RSS-Feed zu abonnieren. Den Link dafür findet ihr auf der Podcast-Seite in der rechten Spalte. Auch für iTunes-Freunde ist gesorgt. Unter http://itunes.twick.it liefern wir euch den passenden iTunes-Channel.
Es muss nicht immer technisch sein
Besonders toll finde ich an diesem Projekt, dass es Twicks auf eine ganz neue Art und Weise verwertet. Durch die offene Programmierschnittstelle denken wir bei Mashups immer an Hightech-Wunderdinger. Das Podcast-Team zeigt eindrucksvoll, dass nicht unbedingt ein Informatik-Studium nötig ist, um Twicks kreativ und nützlich zu verwenden. Und wer weiß, vielleicht gibt es schon bald das Twick.it-Hörbuch für lange Autofahrten
Wie immer freuen wir (und die Sprecher) uns über Feedback. Wie findet ihr die Idee? Was könnte besser sein? Auf was sollten wir keinesfalls verzichten? Wir sind gespannt auf eure Meinungen.
P.S.: Ich freue mich schon darauf, dass Hexakosioihexekontahexaphobie, Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch oder Rinderkennzeichnungs- und Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz gelesen wird.
Schlagwörter: Barrierefreiheit, gesprochene Twicks, iTunes, Podcast, Tabitha Hammer, Wikimedia





