Heute hat mich ein Kollege auf TwitTV aufmerksam gemacht. Dort werden Videos zu den Trending Topics von Twitter gezeigt. Das ist schön und gut – nur hat die Erklärmaschine ein ebensolches Infotainment-Tool schon seit langem: Zapp.it.
Mit Zapp.it kannst du dir zufällige Erklärungen anzeigen lassen, bei denen ein Link zu einer URL mit weiterführenden Informationen hinterlegt wurde. Beim Zappen durch eure Erklärungen habe ich so schon einige informative, aber auch skurrile Webseiten, Videos und Blogs ausfindig gemacht. Zapp selbst…
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Schlagwörter: Infotainment, Mashup, Zapp.it
Sommer, Sonne, Strand und Meer – Sommerzeit ist Urlaubszeit! Genau deshalb wird es hier auch ein wenig ruhiger werden. Die Blog-Aktivität wird für die nächsten Tage herunter gefahren und auch die Sprecher des Twick.it-Podcasts lassen es langsamer angehen. Das bedeutet, dass nur eine anstatt zwei gesprochene Erklärungen pro Tag veröffentlicht werden. Die gewonnene Zeit könnt ihr also prima nutzen, um die Freibäder in eurer Stadt unsicher zu machen.
So ganz untätig werden wir natürlich nicht sein. Wir basteln, testen und spinnen neue Erklärmaschinen-Erweiterungen. Die neue Twick.it-Generation mit einigen Neuerungen werden wir euch dann schon in Kürze präsentieren können.
In diesem Sinne: Schönen Urlaub!
Schlagwörter: Freibad, Pause, Podcast, Urlaub
Ein wenig müde bin ich bei der ewigen Diskussion schon geworden. „Wenn jeder mitmachen kann, dann steht da doch nur Quatsch“, „Nur Experten wissen, was Sache ist“ oder „Halbwissen schadet“ höre ich immer wieder. Stimmt das? Ist ein Crowdsourcing-Ansatz per se zum Scheitern verurteilt?
Die Crowdsourcing-Kritiker sind sich einig. Wenn das Fußvolk ran darf, kann nur eins dabei rauskommen: dilettantischer Halbwahrheits-Irrtum. Dessen Folgen werden je nach Radikalitätsgrad irgendwo von „irgendwie doof“ über tödlich bis hin zur Apokalypse angesiedelt.
Die Argumentation ist –zumindest auf den ersten Blick- einleuchtend: Wenn jeder mitmachen darf, dann sind auch diejenigen an Bord, die keine Ahnung von einem Thema haben. Schlimmer noch sind jene, die dabei denken, sie hätten es. Folglich wird auch Irrtümer bei Twick.it und anderen Portalen eingetragen. Hilfesuchende lesen das und rennen unweigerlich in die Naivitätsfalle.
Die Argumentation wurde sogar schon dadurch untermauert, dass eigenhändig Unfug in die Erklärmaschine eingetragen wurde: Seht mal, da steht Müll. Habe ich ja schließlich selbst reingeschrieben. Ergo ist Twick.it doof. Eine Argumentationskette, die ihres Gleichen sucht.
So ist das also in diesem Internet.
Die Lösung?
Dabei ist die Lösung doch so einfach. Ausgewiesene Experten müssen ran. Nur wer eine Qualifikation nachweist, darf sein Wissen teilen. Bist du Industrie-Meister? Arzt? Professor oder Nobelpreisträger? Nein? Schade, dann teilst du das Schicksal eines Hundes vor der Supermarkt-Ladentür: Wir müssen draußen bleiben. Weiterlesen>>
Schlagwörter: Crowdsourcing, Gehirn, Gunther Dueck, Halbwissen, Kritik, Stefan Münz, Wissen
Heute veröffentlichte Google den +1-Button. Dabei handelt es sich quasi um das Äquivalent zum Like-Daumen von Facebook. Die Idee: Zeige deinen Freuenden, was dir gefällt und mache deren Google-Suche dadurch noch ein Stückchen schlauer.
Wir machen mit und bieten nun auf jeder Seite in der rechten Spalte ganz unten auch den +1-Button. Wenn euch etwas gefällt, wenn eine Erklärung besonders lobenswert ist oder wenn ein Blogbeitrag gar nicht so doof ist wie dieser, dann klickt doch mal rechts drauf.
Auf geht’s! Gib mir… äh… 1.
Schlagwörter: +1, Google
Wir möchten das Web einen Klick schneller machen. Auch Guckly ist ein gutes Beispiel dafür. Aber wäre es nicht toll, wenn dies eine Funktion wäre, die es nicht nur auf Twick.it gibt, sondern die man auf jeder Webseite einbauen könnte? Das schaffen wir nicht alleine. Wir brauchen die Browserhersteller. Dieser Artikel wagt einen Entwurf aus technischer Sicht.
Die Idee: Jeder Webseiten-Betreiber stellt für jede Seite eine Version zur Verfügung, die in der Vorschau-Ansicht angezeigt wird. Als Standard könnte eine Größe von 200×300 Pixel festgelegt werden. In diesen Maßen kann sich der Webmaster mit bekannten Webmitteln (HTML, CSS, JavaScript, Flash, …) austoben. YouTube könnte das Video abspielen, Amazon das Produktbild, den Preis und den Kaufen-Button zur Verfügung stellen. Jede Seite hat hier andere Ansprüche und ist frei in der Gestaltung. Die Vorschau-Version ähnelt sozusagen der mobilen Webseite, die ebenfalls abgespeckt daher kommt.
Damit die Vorschau-Version gefunden wird, wird diese im <head>-Bereich der Seite angegeben:
<link rel="guckly" type="text/html" href="preview.php"/>
Alternativ kann auch ein HTTP-Header "X-Guckly" gesendet werden:
HTTP/1.1 200 OK Date: Sun, 08 Sep 2002 15:05:37 GMT Server: Apache/1.3.26 (Unix) Last-Modified: Thu, 28 Dec 2000 03:18:26 GMT ETag: "65044-15b9c-3a4ab102" Accept-Ranges: bytes Content-Length: 88988 Connection: close Content-Type: image/png X-Guckly: http://example.com/preview.php
Der Rest passiert im Browser. Dieser prüft bei einem Link, ob die Zielseite eine Guckly-Version definiert hat. Ist dies der Fall, zeigt er beim Mouseover das Fenster mit der Vorschau. So erfährt man bereits ohne den Klick, was den Besucher erwartet. Weiterlesen>>
Schlagwörter: Guck in den Link, Guckly, Linkvorschau
In den Geheimlaboren von Twick.it hat Markus Möller wieder eine revolutionäre Idee gezeugt – einen universalen Vorschau-Modus für Links. Ist es nicht ein ständiges Ärgernis beim Surfen, dass du nie weißt, wo dich der Klick auf einen Link hinführen wird? Die Lösung dafür bietet „Guck in den Link“ (auch liebevoll Guckly genannt). Dieser Vorschau-Modus erspart Surfern unerwünschte Überraschungen, funktioniert für Links jeglicher Art und lässt sich in jedem Browser mühelos realisieren.
Unterschied zur Google-Vorschau
In der Google-Suche kann ich auf die Lupe klicken. Dann erhalte ich eine Vorschau der Seite mit einem Hinweis, wo der gesuchte Begriff im Text auftaucht. Ehrlich gesagt ist die Google-Vorschau aber ziemlich pimpfig und unübersichtlich – und vor allem nicht universal. Guck in den Link hat einen anderen Ansatz. Wir zeigen nicht einfach nur einen Mini-Screenshot, sondern eine intelligentere Zusammenfassung des verlinkten Inhalts. Beispiel: Wurde in einem Twick ein YouTube-Video verlinkt, wird das Vorschau-Video angezeigt, sobald jemand mit der Maus über das Youtube-Symbol (bzw. Favicon) fährt. Guckst du hier:
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Schlagwörter: Guck in den Link, Guckly, Link, Linkvorschau




