Alle deine Lieblingsplätze auf einer interaktiven Landkarte
Stell dir vor, du hättest eine interaktive Landkarte, die alle Orte anzeigt, an denen du schon gewesen bist. Stell dir vor, du könntest zu jedem dieser Orte deine eigene Erklärung hinterlegen – für jeden sichtbar. Stell dir vor – das gibt es schon! Unser treue Reiseleiter Achim Raschka hat sich auf den Weg gemacht, sämtliche Länder der Erde zu vertwicken. Wäre doch klasse, wenn der ein oder andere ihn bei dieser Entdeckungsreise begleiten würde.
Update: Hier erklärt Achim, wie er beim Geotwicken vorgeht.
Wo kommen die Geodaten her?
Schlagwörter: Aktionswoche, Geokoordinaten, Geokoordinierung, Landkarte
Hallo Claudia,
du kennst dich als Gründerin von Crowdsourcingblog.de bestens in der Mitmach-Szene aus. Hand aufs Herz: Gibt es in Deutschland außerhalb der Wikipedia überhaupt nennenswerte Crowdsourcing-Projekte, die von der Offline-Welt auch wahrgenommen werden. Wenn ja, welche?
Auf jeden Fall. Das Thema Crowdfunding geht ja gerade durch alle Medien und wird durchaus auch von der „Offline Welt“’ wahrgenommen. Crowdsourced Design und Text gleichermaßen. Der Rest wird schnell folgen, da bin ich mir sicher… und wenn nicht, werde ich die Unwissenden heimsuchen
Nein, mal ganz im Ernst: ich bemühe mich da wirklich um Aufklärung. Wir dürfen diese Entwicklung nicht verschlafen.
Im Crowdsourcing-Blog wurde vor kurzem eine Infografik veröffentlicht, die eine Übersicht über die Crowdsourcing-Plattformen in Deutschland bietet. Ich war überrascht, dass es im Bereich Knowledge-Sharing außer Twick.it nur eine weitere Plattform auf die Grafik geschafft hat (das Guttenplag Wiki). Woran liegt es, dass es in Deutschland nicht mehr Web 2.0-Plattformen zum Teilen und Verbreiten von Freiem Wissen gibt?
Schlagwörter: Crowdsourcing, Crowdsourcingblog.de, Interview Claudia Pelzer, Social Network, User Generated Content, Web 2.0
Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare zu den neuen Community-Funktionen von Twick.it. Wir haben euer Feedback bei uns im Blog sowie bei Basic Thinking mal genau unter die Lupe genommen und zwei wichtige Dinge festgestellt. Erstens: Der Nutzen von Twick.it wird nicht jedem Besucher sofort klar. Die Startseite muss also überarbeitet werden. Zweitens: Das Twicken selbst ist an einigen Stellen noch etwas umständlich. Hier haben wir kurzfristig einige größere und 27 kleinere Änderungen umgesetzt. Aber der Reihe nach…
Die zwei (widersprüchlichen) Versprechen von Twick.it
Es ist schon komisch: Zwei meiner Lieblings-Blogger Jürgen Vielmeier und André Vatter haben mich letzte Woche unabhängig voneinander gefragt, was der Nutzen von Twick.it ist und wen die Erklärmaschine anspricht. Offensichtlich kommt das auf der Startseite von Twick.it nicht rüber. Warum haben wir damit so große Probleme? Weil wir zwei Dinge versprechen, die sehr unterschiedlich sind und unterschiedliche Menschen ansprechen. Das erste Versprechen richtet sich an passive Nutzer, die Twick.it als eine Suchmaschine nutzen, und lautet: „Hier findest du die kürzesten Erklärungen für eine Vielzahl an Themen.“ Twick.it wird also als eine Fundgrube für Wissensschätze dargestellt. Das zweite Versprechen richtet sich an die aktiven Nutzer und lautet: „Hier findest du die einfachste Art, dein Wissen mit der Welt zu teilen.“
Quantität und Qualität gehören zusammen
Die zentralre Botschaft von Twick.it ist also abhängig davon, wer gerade angesprochen ist. Im Grunde benötigen wir also zwei Startseiten. Hinzu kommt, dass wird das erste Versprechen nicht ohne das zweite Einlösen können. Twick.it ist ein Crowdsourcing-Projekt: Nur wenn viele mitmachen, und Erklärungen einsenden und bewerten, können wir die besten ermitteln. Nur wenn viele mitmachen, steigt die Themen-Abdeckung und die Relevanz der Plattform. Hier hat uns schon wieder das Henne-Ei-Problem eingeholt. André Vatter fragte mich, ob Twick.it eher auf Qualität oder Quantität ausgerichtet ist. Die Antwort ist – beides. Wir brauchen nicht nur gute Erklärungen, sondern viele. Bisher haben wir dafür noch keine optimale Lösung gefunden und sind für Vorschläge dankbar. Weiterlesen>>
Schlagwörter: Feedback, Funktionen, Usability, Webdesign
Alles Schönreden bringt nichts.
Markus und ich haben Scheiße gebaut.
Als wir Twick.it entwickelt haben, wollten wir das reine Wissen in den Mittelpunkt stellen. 140 Zeichen pure Information. Ohne „unnötige“ Diskussionsseite, ohne Benachrichtigungssystem, ohne Edit War. Die Rechnung für unsere Ignoranz haben wir teuer bezahlt. Nach einem furiosen Start konnten wir die Nutzer nicht auf der Plattform halten. Die Erklärmaschine hat nicht die kritische Masse erreicht, die ein Crowdsourcing-Projekt benötigt, um zum Selbstläufer zu werden. Dabei lag das Problem nicht an dem Konzept von Twick.it, für das wir ausschließlich positives Feedback bekommen haben. Der Grund für unser Scheitern ist vielmehr, dass es ohne Kanäle für die zwischenmenschliche Kommunikation nicht gelungen ist, ein Community-Gefühl entstehen zu lassen. Hätten wir mal lieber früher auf euch gehört!
Selbsterkenntnis ist der 1. Schritt zur Besserung?
Jammern bringt aber auch nichts. Also haben wir überlegt: „Wie kriegen wir den Karren aus dem Dreck gezogen?“ Indem wir euch geben, was ihr wollt. Ab sofort startet Twick.it Phase 2 mit allem, was eine echte Community zum Austausch braucht. What’s new?
- Ihr könnt öffentliche Nachrichten in der „Quasselecke“ hinterlassen und Diskussionen starten.
- Ihr könnt einander private Direktnachrichten mittels „Flüsterpost“ schreiben.
- Ihr könnt im „Radar“ individuelle Benachrichtigungsfunktionen aktivieren.
Alle diese Funktionen stehen euch zur Verfügung, wenn ihr euch anmeldet und auf euren Gravatar (z.B. ganz oben in der schwarzen Balken) klickt. Dann erreicht ihr eure neue Nutzerseite. Weiterhin stehen euch Blog, Support System, Facebook-Fanpage, diverse Twitter-Kanäle, unser Youtube-Kanal sowie zahlreiche RSS-Feeds für Feedback und Information wie gewohnt zur Verfügung.
Wofür sind Quasselecke, Flüsterpost und Radar gut? Weiterlesen>>
Schlagwörter: Benachrichtigungen, Community, Diskussionsseite, Flüsterpost, Quasselecke, Radar, Relaunch








