Du stehst vor einem Kunstwerk und hättest gerne eine Erklärung dessen, was du da siehst. Wikipedia hat eine Idee, was man da machen kann: Mit QR-Pedia sollen Objekte mit QR-Code versehen werden. Scannt man den Code mit dem Smartphone ein, erhält man die Erklärung. Ziemlich cool? Nö, denken wir nicht. Stattdessen zeigen wir, wie man es besser macht. Und den ollen QR-Code schmeißen wir bei der Gelegenheit auch gleich über Bord.
Der Denkfehler ist offensichtlich: Damit QRPedia funktioniert, muss ein erklärwürdiges Objekt mit einem QR-Code versehen werden. Aber habt ihr bei der Mona Lisa schon mal einen QR-Code gesehen?! Und selbst wenn im Louvre so etwas angebracht würde; was machst du, wenn du das Bild in einer Zeitschrift siehst. Oder auf einer Webseite. Oder als Kunstdruck bei IKEA?
Eigentlich ist es doch ganz einfach: Du benötigst einen Kunstkenner als Freund, der dich immer und überall begleitet. Egal, wo du die Mona Lisa siehst, du kannst deinen kunstverliebten Besserwisser-Freund fragen, was das ist. Ohne QR-Code. Leider ergeben sich daraus gleich drei Probleme: Erstens ist der Typ nicht ständig da. Zweitens quatscht der zu viel und drittens hast du keinen Bock, doppelten Eintritt im Museum zu zahlen.
Twick.it hat die Lösung: Der Twick.it PicTwicker! Er ist ein treuer Begleiter auf deinem Handy. Das hast du eh immer dabei. Eins zu Null für den PicTwicker. Da es sich um ein Produkt aus dem Hause Twick.it handelt, kannst du sicher sein, dass nicht lange rumgequatscht wird. Erklärungen kommen auf den Punkt. Punkt! Zwei zu Null für den PicTwicker. Und wie du es von uns gewohnt bist, gibt es die App natürlich für umme. Klarer Drei-zu-Null-Sieg für den PicTwicker.
Einfach sehenswert
Der PicTwicker verzichtet auf QR-Codes und macht das Bild selbst zum scanbaren Objekt. Ganz egal, wo du dich gerade befindest. Wie das gehen soll? Sieh selbst:
Möglich ist dies durch die Hilfe unser holländischen Nachbarn. Dort sitzt die Firma Layar, die einen Augmented Reality-Browser für diverse Smartphone-Plattformen anbietet. War da nicht was?! Ja, richtig. Es gibt bereits eine Layar-Anwendung von Twick.it. Diese zeigt direkt im Handy-Display, was du gerade siehst. Diese Daten basieren auf Geo-Koordinaten und sind somit an Orte gebunden. Der PicTwicker geht aber weiter und ist ortsungebunden. Dazu nutzen kombinieren wir den Bilderkennungs-Algorihtmus von Layar mit dem Wissen von Twick.it.
Lade dir zunächst einmal kostenlos die Layar-App herunter. Dann kannst du diese öffnen und nach dem „PicTwicker“ suchen und diese als sog. Channel starten. Jetzt kann es losgehen. Scanne eins der Bilder ein (Vergrößerung durch Anklicken) und schau, was passiert.
Na, ist das cool? Wer denkt, wir hätten die Bilder manipuliert, kann gerne die Google Bildersuche anwerfen und nach einem anderen Bild der Mona Lisa suchen. Oder den PicTwicker gerne auch mal in Paris beim Original auf die Probe stellen.
Da geht doch noch mehr
Na klar geht da noch mehr. Dies ist nur ein Prototyp, der aber schon sehr deutlich zeigt, wohin die Reise gehen kann. Jeder, der bereits einen Blick auf die Twick.it Spielwiese geworfen hat, weiß, dass die Mächtigkeit der Twicks in ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten liegt. Warum sollte der PicTwicker denn nur Kunstwerke erklären? Denkbar wären auch Verkehrsschilder, CD-Cover, Bücher oder die Herkunft von Nummernschildern.
Hat jemand Interesse, einen thematischen PicTwicker zu entwickeln? Achims „Heavy Metal Platten-Erklärer“, Claudias „Briefmarken-Twicker“ oder eine „Scan ein Fußball-Verein-Logo und ich erkläre den Verein“-App von Jürgen. Der Weg dorthin ist geebnet. Jetzt liegst an euch. Meldet euch, wenn ihr Ideen habt.
Schlagwörter: AR, Augmented Reality, Kunst, Layar, PicTwicker
Eigentlich ist dieser Artikel großer Blödsinn und total überflüssig, denn er thematisiert die temporäre Nichterreichbarkeit des Twick.it-Servers. Ja, ja, es gibt einen Gedankenfehler: Wenn du das lesen kannst, bist du nicht betroffen. Wenn du betroffen bist, kannst du das hier nicht lesen. Aber da uns Transparenz wichtig ist, gibt es nun mal auch unsinnige Blödsinns-Artikel.
Asche auf mein Haupt! Durch eine dumme Einstell-Spielerei am Mittwoch Morgen, war Twick.it für einige Internet-Nutzer nicht erreichbar. Wer betroffen war und wie lange die Störung vorlag, kann nicht gesagt werden. Es handelte sich nämlich um einen falschen DNS-Eintrag. Vereinfacht gesagt, handelt es sich dabei um einen Wegweiser, der der Webseiten-Anfrage den richtigen Weg zur Erklärmaschine zeigt. Möchte der Browser also Twick.it öffnen, zeigt der DNS-Eintrag, wo es lang geht, um unseren Server zu erreichen.
Dumm nur, wenn die Wegweiser in die falsche Richtung zeigen. Genau das war passiert. Gut, dass der Fehler schnell bemerkt und behoben wurde. Schlecht, dass die Sache nicht so einfach aus der Welt zu schaffen ist.
Ein solcher Wegweiser in Form eines DNS-Eintrags wird an ganz, ganz, ganz vielen Stellen im Internet aufgestellt. Dazu holen sich die Knotenpunkte die Info von uns, wo es lang geht. Haben sie diese Information erst einmal, sind sie zufrieden und kommen so schnell nicht wieder vorbei. Ist nun erst einmal eine falsche Information verbreitet, dauert es, bis jeder Kontenpunkt erneut nachfragt. Und so lange gehen die Anfragen in die falsche Richtung. Beschleunigen lässt sich das ganze Prozedere übrigens nicht, da die komplette Struktur dezentral organisiert ist.
Ob und wie lange nun jemand von dem Fehler betroffen war, hängt ganz davon ab, welchen Weg die Anfragen nehmen. Je nach Standort, Provider und vielen kleinen technischen Details unterscheidet sich der Weg von dir zu uns recht deutlich. Erfahrungsgemäß dürfte die Ausfallzeit im Rahmen von 3 Stunden oder kürzer gelegen haben.
Solltest auch du betroffen gewesen sein, bitten wir um Entschuldigung. Die mobile Webseite sowie alle API-Anwendungen waren im Übrigen nicht betroffen. Immerhin.
Schlagwörter: Ausfall, DNS
Alles Daumendrücken hat nicht geholfen. Twick.it kam trotz eurer Bemühungen nicht aufs Sieger-Treppchen beim t3n Web Award. Schade, wir wären so gerne im Bunny-Kostüm auf die Bühne gegangen.
In der Kategorie „Social Media Tools“ (ja, wir wissen, dass wir da nicht richtig reinpassen, aber „Was mit Internet“ gab's als Kategorie leider nicht) standen wir immerhin im Finale. Und ein Top-10-Platz ist ja auch schon was.
Vielen Dank dafür.
Gewonnen hat übrigens AllFacebook Stats. Wer? Tja, das denken wir uns auch
Schlagwörter: T3n Web Award
OK, machen wir es kurz: Es gibt eine praktische kleine Software namens Click.to. Damit können Begriffe, die du in die Zwischenablage kopierst, bei Twick.it nachgeschlagen werden. Wie genau das funktioniert und wie extrem praktisch das sein kann, haben wir euch ja vor kurzem schon in dem Blogbeitrag "Kooperation von Twick.it und click.to" vorgestellt. Die Click.to-Jungs waren fleißig und haben nun eine Version für Mac OS herausgebracht. Alle Apfel-Besitzer können nun also auch die Ruckzug-Copy-Paste-und-Nachguck-Funktion nutzen. Also geht auf http://www.clicktoapp.com/de/installation-mac/ und probiert's mal aus.
Schlagwörter: click.to, Copy & Paste, Mashup
In den letzten Tagen jagte ein Update das nächste. Den Anfang machte die neue Version des Mac Lexikons Twicktionary. Am Wochenende überraschte der Entwickler der iPhone-App mit Twick.it-2-goHD, einer App fürs iPad. Und heute legen wir einen aufgemotzen Twick.it Tool Tipp nach.
Den Twick.it Tool Tipp kennt ihr, oder? Er lässt sich kinderleicht in eure Webseite einbauen und ermöglicht es euren Besuchern, beliebige Begriffe zu markieren, um so Begriffe nachzuschlagen.
Bisher war die Sprechblase, die den markierten Begriff erklärte, in feinstem Twick.it-Grün gehalten. Nun könnt ihr die Farbe selbst anpassen. Wie das aussehen kann, zeigt Sean schon mal auf seiner Reime-Seite Reimix.
Wenn ihr das WordPress-Plugin verwendet, dann geht im Backend zunächst auf den Menüpunkt „Plugins“. Dort könnt ihr das WordPress-Plugin auf Version 1.5.1 aktualisieren oder ganz neu installieren. Danach findet ihr Twick.it unter dem Menüpunkt „Einstellungen“. Genau hier könnt ihr dann die Farbe des Tool Tipps einstellen.
Oder per JavaScript
Alle, die kein WordPress verwenden und den Tool Tip als JavaScript-Einzeiler einbauen, kommen ähnlich leicht zur eigenen Farbe. Sucht die Zeile
http://twick.it/interfaces/js/popup/twickit.js
und hängt den Parameter ?color= hinten dran. Die Farbe wird als sechsstelliger Hexadezimal-Code (ohne vorangestellte Raute) angegeben. Einen roter Tool Tip erhaltet ihr also beispielsweise mit
http://twick.it/interfaces/js/popup/twickit.js?color=FF0000
Wer sich bei der Farbauswahl unsicher ist, kann ja unter http://de.selfhtml.org/helferlein/farben.htm ein wenig rumspielen.
Mehr Infos
Eine etwas ausführlichere Installationsanleitung gibt es im Artikel "So baue ich den Tool Tipp auf meiner eigenen Seite ein".
Schlagwörter: Farbe, Plugin, Tool Tip, Wordpress







