Twick.it ist keine wissenschaftliche Enzyklopädie
wie Brockhaus, Wikipedia oder EoL, sondern eine neuartige, unterhaltsame Web 2.0-Erklärmaschine.
Twick.it ist keine Suchmaschine
wie Google, Bing oder Evri, in denen Bots anhand von einem Algorithmus automatisch das Web durchforsten und indexieren, sondern eine Wissensdatenbank, die von Menschen angelegt, gepflegt und bewertet wird.
Twick.it ist kein Social Network
á là Facebook, Xing oder Wer-kennt-wen. Es gibt keine Chat-Funktion, sondern nur die Möglichkeit, Direktnachrichten (DM) zu versenden. Das Vernetzen von Freunden oder Followern ist Nebensache und themengetrieben.
Twick.it ist kein Mikroblog
wie Twitter, in dem beliebige Nachrichten verbreiten werden, sondern hat einen strukturierten, enzyklopädischen Ansatz.
Twick.it ist keine Ratgeber-Community
wie Gute Frage.net oder Yahoo Clever! Es werden keine Fragen Einzelner beantwortet, sondern Themen allgemeingültig erklärt.
Twick.it ist kein Wörterbuch
wie OpenThesaurus oder Wortschatz, in denen ausschließlich Synonyme, Abkürzungen und Fachbegriffe erklärt werden. Twick.it ist nicht auf ein bestimmtes Themengebiet beschränkt.
Twick.it ist kein Slang-Lexikon
wie UrbanDictionary oder Szensprachenwiki, wo möglichst außergewöhnliche Begriffe und Beschreibungen gesammelt werden.
Twick.it ist keine Kuriositäten-Sammlung
wie NEON Unnützes Wissen oder der Amazing Facts Generator. Bestenfalls findet man auch bei Twick.it überraschende Fakten, aber eben auch andere Erklärungen.
Twick.it ist kein Bookmarking-Anbieter
wie Mr. Wong oder Delicious, wo auf einer neutralen Plattform beliebige Links zu Themen getaggt und geteilt werden.
Twick.it ist kein Übersetzungs-Tool
wie LEO oder Dict. Aber es besteht die Möglichkeit, Themen, die bereits erklärt wurden, in anderen Sprachen zu vergleichen.
Twick.it ist…,
kein Kochbuch, kein Promi-Forum, keine Foto-Community, keine Film-Datenbank, kein Filesharing-Host, kein Waffenlexikon, kein Telefonbuch…
Twick.it ist, was du draus machst!
Twick.it vereint Elemente aus jedem der Dinge, die es nicht ist.
Twick.it ist also eine interaktive Mikroblog-Enzyklopädie, bei der unter anderem Fachbegriffe, Abkürzungen, Synonyme und Übersetzungen erklärt werden, bei der man Themen bookmarken und zum Aufbau eines themenorientiertes Social Network nutzen kann. Vor allem aber erhält man bei der Suche in Twick.it eine kurze, prägnante von Menschen geschriebene Antwort.
Schlagwörter: Bookmarking, Enzyklopädie, Konzept, Mikroblog, Social Network, Suchmaschine, Wettbewerber, Wörterbuch
Die Entstehungsgeschichte hat Sean bereits treffend beschrieben. Eine Anekdote möchte ich dazu noch zum besten geben. Die folgende Geschichte kann zwar nicht als Geburtsstunde von Twick.it bezeichnet werden, sie ereignete sich aber in der sehr frühen Anfangszeit der Plattform und war maßgeblich für die Umsetzung verantwortlich.
Zusammen mit zwei Kollegen der Werbeagentur conception fuhr ich zu einem potentiellen Kunden, der an der Implementierung eines Online-Shops interessiert war. Uns gegenüber saß ein Abgesandter der Geschäftsleitung sowie der IT-Leiter des Unternehmens.
Gegen Ende des Gesprächs fragte mich mein Gegenüber aus der IT-Abeilung, welche technische Basis vonnöten sei. „Was benötigen Sie? PHP?“. Ich nickte. Resultat dieser wortkargen Techniker-Unterhaltung war ein zufriedener IT-Mensch und ein ebenso verwirrter Kaufmann. Über dem Kopf des Geschäftsführer-Assistenten prangerte ein großes, imaginäres Fragezeichen. Er dreht den Kopf zu seinem Kollegen aus der IT-Abteilung: „PHP???“. Dieser zögerte nicht lange und erwiderte: „Das ist so eine Programmiersprache, mit der Internetseiten gemacht sind“.
Bingo! Kurze Frage, kurze Antwort. Und ein zufriedener Mensch mehr auf dieser Erde.
Schlagwörter: Anekdote, PHP
Semantik beschreibt die Bedeutung von Wörtern und Bedeutungsbeziehungen zwischen Wörtern. Letztendlich ist dies genau das, was die Twick.it-Tagcloud macht. So dürften viele Menschen bei der Beschreibung von „Honig“ das Wort „Biene“ verwenden. Genauso dürfte „weiß“ häufig bei der Beschreibung von „Schnee“ verwendet werden. Dadurch, dass Twick.it die am häufigsten verwendeten Wörter zu einen Thema herausfischt, werden genau die Assoziationen gefunden, die die meisten Menschen bei einem Begriff haben.
Kleine Graphenkunde
Mathematisch betrachtet handelt es sich hierbei um einen Graphen. Ein Graph besteht aus Knoten, die mit Kanten verbunden sind. Übersetzt in die Sprache der Semantik stellen die einzelnen Wörter die Knoten dar. Besteht eine Assoziation zwischen zwei Wörtern, werden diese mit einer Kante verbunden.
Nun stellt sich die Frage, ob es sich bei solchen Netzen um einen gerichteten oder einen ungerichteten Graphen handelt. Kurze Erklärung: Bei einen gerichteten Graphen kann eine Kante nur von einem Knoten zu einem Nachbarn, nicht aber zurück durchlaufen werden. Es handelt sich somit um eine Einbahnstrasse. Der ungerichtete Graph macht keine Aussage darüber, in welcher Richtung die Kanten durchlaufen werden können. Hier sind beide Richtungen möglich.
Was bedeutet dies nun für Twick.it und die Semantik im Allgemeinen?
Nehmen wir als Beispiel die Begriffe „schwarz“ und „Erdöl“. Viele Menschen dürften bei der Erklärung von Erdöl das Wort „schwarz“ verwenden. Zweifellos besteht im Graphen eine Verbindung von „Erdöl“ nach „schwarz“. Wie sieht es aber aus der anderen Blickrichtung aus? Nur wenige Personen erklären den Begriff „schwarz“ mit „Erdöl“. Bedeutet das nun, dass es in dieser Richtung keine Verbindung gibt? Hat „Erdöl“ etwas mit „schwarz“ zu tun, „schwarz“ aber nicht mit „Erdöl“?
Dies führt zur allgemeineren Semantik-Frage: Wenn der Begriff A mit Begriff B in Verbindung steht, steht dann auch B zwangsläufig in direkter Verbindung mit A?
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Schlagwörter: Fragen, gerichteter Graph, Graphenteorie, Semantik, ungerichteter Graph
Für jedes Thema die bestmögliche Beschreibung in 140 Zeichen: Das ist laut unserem Konzept das Ziel von Twick.it. Damit möglichst viele Menschen ihren Wissensschatz teilen können, haben wir die technischen Anforderungen zum Erstellen der Twicks (Themen-Beschreibungen) bewusst niedrig gehalten. Jeder, der eine SMS tippen oder eine E-Mail schreiben kann, kann auch einen Twick erstellen. Damit haben wir einen radikal anderen Ansatz als alle bisherigen Enzyklopädien gewählt, die auf eine Handvoll ausgewählter Redakteure setzen, um die Auswahl der Themen und die Qualität der Inhalte zu kontrollieren. Weil Twick.it so einfach zu nutzen ist, kann natürlich auch viel Mist geschrieben und beschrieben werden. Wie wollen wir verhindern, dass Twick.it ein „Wikipedia für Doofe“ wird?
Positive Verstärkung
- Mit Twick.it entsteht ein universales Soziales Glossar.
Und jeder kann dazu beitragen! - Eine Erklärung, Twick genannt, ist ein Stück Freies Wissen (CC-Lizenz)
und wird als Freies Wissen über eine offene Api im Netz verbreitet (siehe Tooltipp). - Twicks sind von Menschen erstellte und bewertete Erklärungen. (User Generated Descriptions),
Die beste Erklärung wird im ganzen Web verbreitet.So motivieren wir Twick.it-Nutzer,
ein Thema möglichst genau, verständlich und populär zu erklären. - Die Mehrheit der Nutzer profitiert von einer hohen Qualität der Twicks, da diese in weiteren Applikationen genutzt werden können.
- Gute Twicks erhalten relevante Schlagwörter, durch die semantische Beziehungen zu ähnlichen Themen geknüpft werden. Ob Michael Jackson, lustige Reime oder Eintagsfliegen: Egal wo deine Interessen liegen; mit Twick.it findest du verwandte Informationen, interessante Websites und vor allem Nutzer, die die gleichen Interessen haben.
- Im Gegensatz zu Wikipedia ist es bei Twick.it ausdrücklich erlaubt auf eigene Websites, Blogs, Slideshare-Präsentationen, Xing-Gruppen, YouTube-Videos und Flickr-Alben zu verlinken. Du solltest nur beachten, dass die verlinkte URL auch für das beschriebene Thema relevant ist. So können User Twick.it zu SEO-Zwecken nutzen – und alle profitieren davon.
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Schlagwörter: Konzept, Qualitätssicherung, Wikipedia




