Ein wenig müde bin ich bei der ewigen Diskussion schon geworden. „Wenn jeder mitmachen kann, dann steht da doch nur Quatsch“, „Nur Experten wissen, was Sache ist“ oder „Halbwissen schadet“ höre ich immer wieder. Stimmt das? Ist ein Crowdsourcing-Ansatz per se zum Scheitern verurteilt?
Die Crowdsourcing-Kritiker sind sich einig. Wenn das Fußvolk ran darf, kann nur eins dabei rauskommen: dilettantischer Halbwahrheits-Irrtum. Dessen Folgen werden je nach Radikalitätsgrad irgendwo von „irgendwie doof“ über tödlich bis hin zur Apokalypse angesiedelt.
Die Argumentation ist –zumindest auf den ersten Blick- einleuchtend: Wenn jeder mitmachen darf, dann sind auch diejenigen an Bord, die keine Ahnung von einem Thema haben. Schlimmer noch sind jene, die dabei denken, sie hätten es. Folglich wird auch Irrtümer bei Twick.it und anderen Portalen eingetragen. Hilfesuchende lesen das und rennen unweigerlich in die Naivitätsfalle.
Die Argumentation wurde sogar schon dadurch untermauert, dass eigenhändig Unfug in die Erklärmaschine eingetragen wurde: Seht mal, da steht Müll. Habe ich ja schließlich selbst reingeschrieben. Ergo ist Twick.it doof. Eine Argumentationskette, die ihres Gleichen sucht.
So ist das also in diesem Internet.
Die Lösung?
Dabei ist die Lösung doch so einfach. Ausgewiesene Experten müssen ran. Nur wer eine Qualifikation nachweist, darf sein Wissen teilen. Bist du Industrie-Meister? Arzt? Professor oder Nobelpreisträger? Nein? Schade, dann teilst du das Schicksal eines Hundes vor der Supermarkt-Ladentür: Wir müssen draußen bleiben. Weiterlesen>>
Schlagwörter: Crowdsourcing, Gehirn, Gunther Dueck, Halbwissen, Kritik, Stefan Münz, Wissen
Heute veröffentlichte Google den +1-Button. Dabei handelt es sich quasi um das Äquivalent zum Like-Daumen von Facebook. Die Idee: Zeige deinen Freuenden, was dir gefällt und mache deren Google-Suche dadurch noch ein Stückchen schlauer.
Wir machen mit und bieten nun auf jeder Seite in der rechten Spalte ganz unten auch den +1-Button. Wenn euch etwas gefällt, wenn eine Erklärung besonders lobenswert ist oder wenn ein Blogbeitrag gar nicht so doof ist wie dieser, dann klickt doch mal rechts drauf.
Auf geht’s! Gib mir… äh… 1.
Schlagwörter: +1, Google
Wir möchten das Web einen Klick schneller machen. Auch Guckly ist ein gutes Beispiel dafür. Aber wäre es nicht toll, wenn dies eine Funktion wäre, die es nicht nur auf Twick.it gibt, sondern die man auf jeder Webseite einbauen könnte? Das schaffen wir nicht alleine. Wir brauchen die Browserhersteller. Dieser Artikel wagt einen Entwurf aus technischer Sicht.
Die Idee: Jeder Webseiten-Betreiber stellt für jede Seite eine Version zur Verfügung, die in der Vorschau-Ansicht angezeigt wird. Als Standard könnte eine Größe von 200×300 Pixel festgelegt werden. In diesen Maßen kann sich der Webmaster mit bekannten Webmitteln (HTML, CSS, JavaScript, Flash, …) austoben. YouTube könnte das Video abspielen, Amazon das Produktbild, den Preis und den Kaufen-Button zur Verfügung stellen. Jede Seite hat hier andere Ansprüche und ist frei in der Gestaltung. Die Vorschau-Version ähnelt sozusagen der mobilen Webseite, die ebenfalls abgespeckt daher kommt.
Damit die Vorschau-Version gefunden wird, wird diese im <head>-Bereich der Seite angegeben:
<link rel="guckly" type="text/html" href="preview.php"/>
Alternativ kann auch ein HTTP-Header "X-Guckly" gesendet werden:
HTTP/1.1 200 OK Date: Sun, 08 Sep 2002 15:05:37 GMT Server: Apache/1.3.26 (Unix) Last-Modified: Thu, 28 Dec 2000 03:18:26 GMT ETag: "65044-15b9c-3a4ab102" Accept-Ranges: bytes Content-Length: 88988 Connection: close Content-Type: image/png X-Guckly: http://example.com/preview.php
Der Rest passiert im Browser. Dieser prüft bei einem Link, ob die Zielseite eine Guckly-Version definiert hat. Ist dies der Fall, zeigt er beim Mouseover das Fenster mit der Vorschau. So erfährt man bereits ohne den Klick, was den Besucher erwartet. Weiterlesen>>
Schlagwörter: Guck in den Link, Guckly, Linkvorschau
In den Geheimlaboren von Twick.it hat Markus Möller wieder eine revolutionäre Idee gezeugt – einen universalen Vorschau-Modus für Links. Ist es nicht ein ständiges Ärgernis beim Surfen, dass du nie weißt, wo dich der Klick auf einen Link hinführen wird? Die Lösung dafür bietet „Guck in den Link“ (auch liebevoll Guckly genannt). Dieser Vorschau-Modus erspart Surfern unerwünschte Überraschungen, funktioniert für Links jeglicher Art und lässt sich in jedem Browser mühelos realisieren.
Unterschied zur Google-Vorschau
In der Google-Suche kann ich auf die Lupe klicken. Dann erhalte ich eine Vorschau der Seite mit einem Hinweis, wo der gesuchte Begriff im Text auftaucht. Ehrlich gesagt ist die Google-Vorschau aber ziemlich pimpfig und unübersichtlich – und vor allem nicht universal. Guck in den Link hat einen anderen Ansatz. Wir zeigen nicht einfach nur einen Mini-Screenshot, sondern eine intelligentere Zusammenfassung des verlinkten Inhalts. Beispiel: Wurde in einem Twick ein YouTube-Video verlinkt, wird das Vorschau-Video angezeigt, sobald jemand mit der Maus über das Youtube-Symbol (bzw. Favicon) fährt. Guckst du hier:
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Schlagwörter: Guck in den Link, Guckly, Link, Linkvorschau
Folgendes Szenario: Ihr betreibt eine themenspezifische Webseite. „Themenspezifisch“ ist hierbei ein Euphemismus für „mit Fachchinesisch-Kauderwelsch gespickt“. Bei all dem Fachvokabular sind Besucher zuerst verwirrt und wenig später frustriert. Zeit, ein wenig Erklärmaschine auf eure Seite zu bringen.

Neu: Das Twick.it-Tag
„Moment!“ wird der aufmerksame Twick.it-Fan mir an dieser Stelle entgegenwerfen. „Dafür gibt es doch schon das WordPress-Plugin“. Ja korrekt. Das WordPress-Plugin ist mit wenigen Klicks installiert und erlaubt es, beliebige Textstellen mit dem [ twickit]-Befehl zu markieren, um Erklärungen anzuzeigen. Aber was ist mit all den vielen Internet-Seiten, die nicht auf der Wordpress-Software beruhen?
Jetzt schlägt die Stunde für alle, die Ihrer Seite mit Typo3, Joomla oder von Hand bauen!
Nun könnt ihr Inhalte ganz leicht mit <twick:it>Fachvokabel</twick:it> auszeichnen. Gibt es eine Erklärung zu dem so markierten Begriff, wird diese verlinkt und in gewohnter Sprechblasen-Manier direkt auf eurer Webseite angezeigt. Niemand muss mehr die Seite verlassen und in externen Suchmaschinen nachschlagen. Weiterlesen>>
Schlagwörter: Erklärung, HTML, Tag
Die tägliche Portion GluckscheißerAllgemeinwissen war bisher Twitter-Usern vorbehalten, die unseren Twitter-Accounts @twickit_de und @twickit_en folgten. Alternativ kann man natürlich auch wie bekloppt http://twick.it/random.php aufrufen, um immer wieder auf einer anderen zufälligen Seite der Erklärmaschine zu landen. Jetzt kommt eine weitere Art der täglichen Twick-Berieselung hinzu – der Twick.it-Kalender.
Bei dem Kalender handelt es sich um einen elektronischen Kalender im iCal-Format. Dieses Format (auch unter der Dateiendung ICS bekannt) ist die gängige Form für Kalenderdaten und kann leicht in den unterschiedlichsten Programmen eingelesen werden. So unterstützt beispielsweise Google Calendar das Format genauso wie Outlook oder Apples iCal-Kalender.
Dazu muss einfach die entsprechende Kalender-URL eingegeben werden. Und die lautet in unserem Fall http://twick.it/interfaces/iCalendar/?lng=de für Deutsch bzw. http://twick.it/interfaces/iCalendar/?lng=en für alle, die englische Twicks mögen.
Wer also den Twick.it-Kalender in seine Terminverwaltung integriert, wird täglich aufs neue mit Kurz-und-Knackig-Erklärungen beliefert. Ach ja, wem das gefällt, der findet auf der Spielwiese vielleicht noch andere Erklärungs-Leckerbissen.
Installation mit Google Calendar
Installation mit Outlook
Installation mit Apple iCal
Schlagwörter: Google Calendar, iCal, iCalendar, ICS, Kalender, Outlook, Twick des Tages















