Vision von einem Sozialen Glossar
Am Samstag, den 6. März 2010, präsentierten Markus Möller und Sean Kollak auf der CeBIT, der weltweit größten Messe für Informationstechnik, ihre Vision von einem Sozialen Glossar. Die Präsentation fand auf der Webciety-Bühne in Halle 6 statt und wurde auch im Internet live übertragen.
Die Idee von den Twick.it-Machern ist einfach, aber revolutionär: Jeder kann bei der Erstellung des Sozialen Glossars mitmachen und beliebige Themen in 140 Zeichen erklären. Dazu müssen sich die Nutzer lediglich auf der Internet-Plattform Twick.it anmelden. Andere Nutzer bewerten die Definitionen. Die Erklärmaschine ermittelt aus allen Einträgen, die bestmögliche Kurzdefiniton für ein Thema und stellt automatisch semantische Verknüpfungen her.
Mobile Erklärung auf Knopfdruck
Externe Dienste können die Definitionen des Sozialen Glossars über eine offene Schnittstelle abrufen. Ein Website-Betreiber kann zum Beispiel Fachbegriffe aus dem Marketing oder der Finanzbranche integrieren.
„Aber auch auf dem Handy, auf Spielkonsolen und in Office-Programmen auf dem heimischen Computer lässt sich das Soziale Glossar sinnvoll einsetzen“, betonte Markus Möller bei seinem Vortrag. Kurze Erklärungen, die von Menschen erstellt und bewertet auf Knopfdruck in allen elektronischen Medien angezeigt werden können: Mit dieser Vision vom „Semantischen Web“ sorgte Twick.it für viel Aufsehen auf der CeBIT.
Eine Video-Dokumentation der CeBIT-Präsentation findet sich im YouTube-Kanal von Twick.it, ein persönlicher Bericht der Twick.it-Erfinder im Blog.






