Stell dir vor, du bist verloren in einer fremden Stadt. Doch dann erscheinen wie von Zauberhand Twicks über den Gebäuden und erklären dir die Highlights der Stadt. Wie diese Zauberei mit einem Handy und der Erklärmaschine wahr werden kann, haben wir euch schon vor einigen Wochen gezeigt. Der Prototyp hat mittlerweile Marktreife erlangt. Das bedeutet, dass ihr es jetzt selbst ausprobieren könnt. Nach alt bekanntem Twick.it-Prinzip natürlich kostenlos!
Das Prinzip der Anwendung ist ganz einfach: Die Kamera des Handys filmt die Umgebung und blendet die Erklärungen anhand des Längen- und Breitengrads ein. Diese Art von Anwendungen wird als Augmented Reality bezeichnet.
Bei Twick.it setzen wir auf die Augmented Reality-Browser Wikitude und Layar. Heute zeigen wir zunächst, welche Schritte bei Wikitude nötig sein, um selbst in den Genuss der erweiterten Realität zu kommen:
Wikitude ist als App fürs iPhone im App-Store, für Android-Handys im Android-Market und für Nokia Mobiltelefone mit Symbian-Betriebssystem im Ovi-Store erhältlich. Und das beste: Gratis!
In 1 Minute von der Installation bis zum Ausprobieren
Nachdem ihr die App auf eurem Handy installiert habt, könnt ihr die Anwendung starten. Nun seht ihr eine Liste der „Worlds“, die in eurer Nähe zur Verfügung stehen. Sucht hier nach der Twick.it-World und wählt diese aus. Nun könnt ihr die Twicks wahlweise als Liste, auf einer Landkarte oder als Einblendung auf den Bildern der Handy-Kamera ansehen.
Je nach Standort sind unterschiedlich viele (und im schlimmsten Fall keine) Twicks zu sehen. Befinden sich keine bei Twick.it erklärten Begriffe in eurer Nähe, wird die Twick.it-World auch nicht angezeigt. In diesem Fall hilft nur eins: Selbst Begriffe aus eurer Stadt erklären.
Das ganze hier noch einmal in bewegten Bildern.
Schlagwörter: App, AR, Augmented Reality, Geokodierung, Wikitude
Achtung! Das Thema dieses Blog-Artikels ist technisch. Sehr technisch. Wenn du mit Programmierung nichts am Hut hast, dann kannst du diesen Beitrag überspringen. Ausnahmsweise. Ab ins Freibad!
OK, Kollegen, nun sind wir also unter uns. Als Programmierer kennst du ja sicherlich schon unsere API. Mit dieser offenen Programmierschnittstelle ist es möglich, auf die Daten der Erklärmaschine zuzugreifen und selbst Applikationen zu schreiben.
Nun gibt es gleich zwei Neuigkeiten. Erstens experimentieren wir gerade mit der Geokodierung von Twicks und möchten diese Funktion gerne über die API freigeben und zweitens können PHP-Programmierer nun Wrapper-Klassen nutzen, um uns noch einfacher anzuzapfen.
Geokodierung
Seit kurzem werden die Themen bei Twick.it mit Geokoordinaten (Längen- und Breitengrad) versehen. Diese Funktion befindet sich zwar noch in einem frühen Beta-Stadium, aber ihr könnt trotzdem schon drauf zugreifen. Die Rückgaben der Funktions-Aufrufe liefern dazu sowohl im XML- als auch im JSON-Format einen Geo-Block, der Längen- und Breitengrad als Bogenmaß angibt.
Auch eine neue Funktion find_topics_nearby gibt es. Der Sinn dieser Funktion ist schnell erklärt: Ihr übergebt dem Aufruf eure eigene Position und bekommt Themen, die sich in der Nähe befinden. Einzelheiten und ein Beispiel findet ihr wie immer in der API-Dokumentation. Weiterlesen>>
Schlagwörter: API, Geokodierung, PHP, Programmierschnittstelle, Wrapper






