Zugegeben, es war eine Überraschung, dass Twick.it als Außenseiter einen klasse zweiten Platz beim deutschen Social Media Preis einheimste. Dennoch -oder gerade deswegen- nahm Radio Siegen am 17.11.2010 die Meldung in den Nachrichtenblock auf.
Hätte ich gewusst, dass meine Mini-Dankesrede so oft zitiert wird, hätte ich mir was kreativeres einfallen lassen. Vielleicht irgendwas mit großen/kleinen Schritten, Menschheit und so.
Diese und weitere Meldungen über die Erklärmaschine findet ihr übrigens im Pressespiegel.
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Am 15. Dezember 2009 um 13.15 Uhr war es soweit: Markus und ich hatten unser erstes Radio-Interview über Twick.it. Genau 9 Minuten später war es auch schon wieder vorbei, da der Kollege mit den Lokalnachrichten übernehmen musste. Na toll! Jetzt werden unsere mühsam einstudierten Zitate von Reporterin Anne Krüger auf eineinhalb Minuten gekürzt. Aber damit haben echte Twickaner wie wir ja kein Problem. Immerhin heißt unser Slogan „Komm auf den Punkt“ und nicht „Rede um den heißen Brei“.
Anne Krüger begrüßte uns sehr freundlich und nahm sich Zeit, uns die Technik in ihrem gemütlichen Aufnahmestudio zu erklären. Dann ging es ans Eingemachte: Kopfhörer auf, Mikrophon ranziehen, noch einmal tief durchatmen. Voller Spannung erwarteten wir die erste Frage: „Was ist die Idee von Klick.it?“ „…“
Nervöses Lachen, das Eis war gebrochen. Selbst erfahrene Radio-Reporter machen also Fehler. Aber wie beschreibt man eine Internet-Enzyklopädie ohne Zugriff auf das Internet? Wie beschreibt man Twick.it ohne die Worte Wikipedia und Twitter? Wie viele Zuhörer von Radio Siegen haben überhaupt eine Ahnung, was Wikipedia und Twitter, was Web 2.0 und StudiVZ sind?
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