ACHTUNG! Terminänderung! Der neue Termin ist Samstag um 12:20 Uhr!
Unsere Vision von einem universal verfügbaren Sozialen Glossar – auf der CeBIT
Diesen Samstag gegen 12.20 Uhr ist es soweit: Die große weite Welt wird Zeuge einer unglaublichen Vision. Im Rahmen der Global Ignite Week werden wir auf einer „offenen Bühne“ (Webciety, Halle 6) das geniale Prinzip von Twick.it auf der CeBIT präsentieren. Zum Vorgeschmack ein paar Buzzwords aus unserer Rede: Soziales Glossar, auf Knopfdruck in allen Medien verfügbar, Web 3.0, Semantik-Browser, Karl Klammer, User generated description …
Flashmob für die Verbreitung des freien Wissens
Markus und ich würden uns über viele kreischende Twicker freuen, die Schlüpfer und Teddybären auf die Bühne schmeißen, sich „spontan“ entkleiden und so für einen aufmerksamkeitsstarken Skandal sorgen. Zugegeben: Bis Hannover ist es ein weiter Weg. Aber Jesus Jünger haben auch nicht gemurrt. Lasst uns also einen Flashmob für die Verbreitung des freien Wissens praktizieren. Plan B ist, dass ich als Engel verkleidet in einem Ufo auf der Bühne lande und die inzwischen wahr gewordene Zukunftsvision in jedermanns Gehirn funke.
Oh, verdammt! Höre gerade von unserer Marketing-Abteilung, dass aufgrund der Weltwirtschaftskrise das Budget für Plan B gestrichen wurde. Ihr seid also gefragt. Plan C ist übrigens ein stinklangweiliges Video. Ihr seid also gewarnt worden.
Was ist ein Ignite Vortrag?
Laut Info von Sascha Lobo, einer der Initiatoren der Webciety, ist Ignite: „ein vom Pecha-Kucha-Format abgeleitetes Event-Format, welches aus einer Reihe von „inspirierenden” 5-Minuten-Vorträgen besteht.“ Zum vierjährigen Bestehen der weltweiten Event-Bewegung hat Brady Forrest, Technical Evangelist bei O’Reilly und Conference Chair der Web 2.0 Expo Formate, die Global Ignite Week ausgerufen. Da unsere Vision des universell verfügbaren Tool-Tips für die offizielle Ignite-Bühne zu werblich ist, werden wir eben auf der „offenen Bühne“ den Pausenclown spielen. Seit dabei.
Damit du schon mal in Stimmung kommst, kannst du dir hier ein paar englischsprachige Ignite-Vorträge reinziehen. Ehrlich gesagt war bis jetzt nichts dabei, was mich vom Hocker gehauen hätte. Immer diese penetranten Selbstdarsteller
Schlagwörter: CeBIT, Semantik, soziales Glossar, Tool Tip, Vision, Web 3.0
Semantik beschreibt die Bedeutung von Wörtern und Bedeutungsbeziehungen zwischen Wörtern. Letztendlich ist dies genau das, was die Twick.it-Tagcloud macht. So dürften viele Menschen bei der Beschreibung von „Honig“ das Wort „Biene“ verwenden. Genauso dürfte „weiß“ häufig bei der Beschreibung von „Schnee“ verwendet werden. Dadurch, dass Twick.it die am häufigsten verwendeten Wörter zu einen Thema herausfischt, werden genau die Assoziationen gefunden, die die meisten Menschen bei einem Begriff haben.
Kleine Graphenkunde
Mathematisch betrachtet handelt es sich hierbei um einen Graphen. Ein Graph besteht aus Knoten, die mit Kanten verbunden sind. Übersetzt in die Sprache der Semantik stellen die einzelnen Wörter die Knoten dar. Besteht eine Assoziation zwischen zwei Wörtern, werden diese mit einer Kante verbunden.
Nun stellt sich die Frage, ob es sich bei solchen Netzen um einen gerichteten oder einen ungerichteten Graphen handelt. Kurze Erklärung: Bei einen gerichteten Graphen kann eine Kante nur von einem Knoten zu einem Nachbarn, nicht aber zurück durchlaufen werden. Es handelt sich somit um eine Einbahnstrasse. Der ungerichtete Graph macht keine Aussage darüber, in welcher Richtung die Kanten durchlaufen werden können. Hier sind beide Richtungen möglich.
Was bedeutet dies nun für Twick.it und die Semantik im Allgemeinen?
Nehmen wir als Beispiel die Begriffe „schwarz“ und „Erdöl“. Viele Menschen dürften bei der Erklärung von Erdöl das Wort „schwarz“ verwenden. Zweifellos besteht im Graphen eine Verbindung von „Erdöl“ nach „schwarz“. Wie sieht es aber aus der anderen Blickrichtung aus? Nur wenige Personen erklären den Begriff „schwarz“ mit „Erdöl“. Bedeutet das nun, dass es in dieser Richtung keine Verbindung gibt? Hat „Erdöl“ etwas mit „schwarz“ zu tun, „schwarz“ aber nicht mit „Erdöl“?
Dies führt zur allgemeineren Semantik-Frage: Wenn der Begriff A mit Begriff B in Verbindung steht, steht dann auch B zwangsläufig in direkter Verbindung mit A?
Weiterlesen>>
Schlagwörter: Fragen, gerichteter Graph, Graphenteorie, Semantik, ungerichteter Graph
Neben dem aktiven Erklären und Bewerten können sich Nutzer auch einfach durch die Inhalte der Twick.it-Datenbank treiben lassen. Und zwar mit dem Semantik-Browser. Ob als Tag-Cloud, nach Größe gewichteten Schlagworten oder Wissensbaum: Im Semantik-Browser werden Schlagworte abgebildet, die bei der Erklärung von Themen besonders häufig verwendet werden. Alle wichtigen Begriffe werden netzartig miteinander verknüpft, was dem menschlichen Denken in Assoziationen entspricht. Wie man vom Hölzchen aufs Stöckchen kommt? Auf Twick.it kannst du es live erleben. Aber Vorsicht: Suchtgefahr!
Der Semantik-Browser beruht auf einem Algorithmus, der überprüft, wie oft Worte in einem bestimmten Themen genutzt werden. Füllwörtern und Satzzeichen werden rausgefiltert, um eine hohe Intensität der Schlagworte zu erzielen. Darüber hinaus werden mehrere Ebenen von Schlagwort-Wolken im Wissensbaum netzartig miteinander verknüpft, ganz ähnlich wie im mentalen Lexikon des menschlichen Gehirns. Um Manipulationen des Semantik-Browsers (zum Beispiel durch Wortwiederholungen) zu vermeiden, werden einige Parameter abgeglichen, die im Folgenden exemplarisch beschrieben werden.
Weiterlesen>>
Schlagwörter: Assoziationen, Cloud-Surfing, Erklärungen, Schlagworte, Semantik, Tag-Cloud, Wissensbaum
Eine wichtige Funktion der Twick.it-Enzyklopädie ist das Monitoring der Veränderung von Themen in der populären Wahrnehmung. Vor allem Menschen („Stars“) deren Werdegang in aller Öffentlichkeit diskutiert wird, verändern ihre Bedeutung für die Nutzer. Aber auch der „öffentliche Wert“ von Marken und Unternehmen unterliegt dem Zeitgeist. Durch die kontinuierliche Pflege der Nutzer bietet die Web 2.0-Wissensdatenbank Twick.it eine optimale Möglichkeit, diese Veränderungen zu dokumentieren, wiederzugeben und zu analysieren.
Bestes Beispiel: Michael Jackson
Das Leben, Leiden, die Musik und der Tod von Michael Jackson lassen nur wenige Menschen unberührt. Was wäre, wenn es Twick.it schon gegeben hätte als der Kinder-Musiker im Alter von 11 Jahren das erste Mal mit den Jackson Five aufgetreten ist?
Zweifellos hätten viele Nutzer ihre Beschreibung zu dem Wunderkind abgegeben, der von seinem Vater zum Star geprügelt wurde. Die fünf wichtigsten Schlagworte wären wahrscheinlich gewesen: Jackson Five, Musiker, Wunderkind, Geschwister, Boy Group. Oder so ähnlich. Als Michael Jackson als Solo-Künstler mit seinem Album Thriller Musikgeschichte schrieb, wären die Beschreibungen sicher vollkommen anders, noch subjektiver und enthusiastischer ausgefallen. Schlagworte wie „Genie“ und Moonwalk wären sicher häufiger gefallen.
Weiterlesen>>
Schlagwörter: Barometer, Monitoring, Semantik, Social Monitoring, Trend, Trend-Barometer, Zeitgeist




