In letzter Zeit wurde ich des öfteren nach der Technik gefragt, die Twick.it zugrunde liegt. Geduldig gebe ich dann immer wieder die selben erstaunlich unspektakuläre Antworten. Und heute gibt es die sogar schriftlich.
Programmiersprache
Die Erklärmaschine wurde und wird in PHP programmiert. Spezielle Framework kommen dabei nicht zum Einsatz. Um die Zugriffe auf die Datenbank zu abstrahieren, habe ich ein eigenes Persistenz-Framework geschrieben, das mir die Objekte direkt so zurückliefert, wie ich sie gerne hätte. Neuerdings befindet sich auf dieser Ebene auch ein Caching-Mechanismus.
Der Blog wurde mit der Blog-Software Wordpress und einem selbst erstellten Template realisiert.
Datenbank
Als Datenbank muss eine MySQL herhalten. Sie ist mit einer handvoll Relationen gefüttert und dank der kurzen Texte noch immer nicht besonders groß. Ein Umstand, der beim regelmäßig stattfindendem Backup sehr praktisch ist.
JavaScript
Aufmerksame Nutzer haben bemerkt, dass auf der Seite vermehrt AJAX zum Einsatz kommt. Bei der Frage, ob und auf welches JavaScript-Framework hier zurückgegriffen werden sollte, wurde vor einiger Zeit zugunsten von Prototype und Script.aculo.us entschieden. Würde die Entscheidung heute getroffen, hätte JQuery vermutlich bessere Chancen.
Server
Bleibt die Frage nach der Hardware. Genau hier kommt meine Chance, DinA0-große Skizzen der Server-Architekur aus dem Hut zu zaubern. Die Wahrheit sieht jedoch ganz anders aus. Wir hosten Twick.it seit Ende März auf einem stinknormalen Mittelklasse-Server bei Host Europe. Die Auslastung des Servers wird stetig überwacht und bei Bedarf aufgestockt. Nicht besonders spektakulär, oder?
Sonst noch was?
Sorgenkind ist und bleibt ein wenig die Performance. Hier kommt schon heute das DEFLATE-Modul des Apache-Webservers zum Einsatz, das dafür sorgt, dass Inhalte per gzip verpackt durch die Leitung geschickt werden. Außerdem läuft serverseitig APC zum cachen von PHP-Dateien.
Etwas schönere URLs werden übrigens mit mod_rewrite erzeugt.
Und die Zukunft?
Norro hat uns auf den Reverse-Proxy Varnish aufmerksam gemacht. Das Prinzip und die versprochenen Geschwindigkeits-Vorteile hören sich sehr vielversprechend an. In diese Richtung werden wir weiter denken.
Schlagwörter: JavaScript, MySQL, PHP, Technik




