Wahrscheinlich geht es euch genau wie mir. Ein Großteil der Online-Zeit verbringe ich mit Suchen. Suchen von Webseiten bei Google, suchen nach Übersetzungen bei LEO, suchen nach Büchern bei Amazon und natürlich suchen nach Erklärungen in eurer Lieblings-Erklärmaschine. Heute möchte ich zeigen, wie ihr dabei jede Menge Zeit sparen könnt.
Das Prozedere ist immer gleich. Seite besuchen, Suchbegriff eingeben und Formular abschicken. Das geht auch schneller. Im heutigen "So geht's"-Video seht ihr, wie ihr direkt aus dem Browser heraus suchen könnt. Auch für alle "Alter Hut! Oben rechts aus dem Suchfeld raus"-Sager hält das Video noch einen kleinen Bonus bereit. Es geht nämlich noch schneller aus der Adress-Leiste. Wie? Das seht ihr hier.
Licht aus – Vorhang auf!
Für jeden, der lieber liest als Bewegbilder des schmatzenden Twick.it-Programmiers zu folgen, gibt es hier noch einmal die nötigen Schritte in Textform:
Die Browser-Suche:
Moderne Browser bieten neben der Adress-Leiste ein Suchfeld. Dort können verschiedene Suchmaschinen eingebunden werden. Der Vorteil: Man muss nicht erst Google oder eine andere Seite besuchen, sondern kann die Suchanfrage direkt dort eingeben.
Dabei können mehrere Such-Provider hinterlegt werden, die bei der Suche über ein Dropdown auswählbar sind. Schon ganz gut, aber es geht noch schneller. Dazu weiter unten mehr…
Was aber, wenn die Lieblingssuche nicht im Browser erscheint?
Schritt 1:
Auf zu http://twick.it! Ihr könnt die Startseite, aber auch jede beliebige andere Seite (so wie diese hier) besuchen.
Schritt 2:
Füge die Suche zum Browser hinzu. Die meisten Browser erkennen, dass die Seite eine passende Suche im OpenSearch-Standard anbietet und zeigen dies durch eine entsprechend markierte Suchleiste. Der Internet Explorer und Firefox färben die Auswahl dazu ein. Das folgende Bild zeigt, die nötigen Schritte, um die Suche hinzuzufügen.
Suchen in der Adress-Leiste:
Die integrierte Browser-Suche hat den großen Vorteil, dass nicht erst die entsprechende Seite geöffnet werden muss. Dieser Vorteil ist besonders groß, wenn häufig mit ein und derselben Seite gesucht wird. Sucht man also ausschließlich über Google, spart dieses Vorgehen Zeit. Verwendet man hingegen mehrere Suchen (Bing, Wikipedia, Twick.it, Youtube, LEO, XING,…) muss man immer zwischen den Suchanbietern umschalten. Aber keine Sorge, auch hierfür gibt es eine Lösung. Benutzer des Firefox dürfen sich darüber freuen, dass die Suche mit Tastenkürzel in der Adress-Leiste möglich ist. Eine entsprechende Funktion im Internet Explorer habe ich leider noch nicht gefunden.
Die Idee hierbei ist simpel: Man vergibt Kürzel für die Such-Provider. So besitzt Google bei mir das Kürzel „g“, Wikipedia „w“ und die Twitter-Suche ist mit „tw“ zu erreichen. Nun gibt man in die Adress-Leiste nicht mehr www.google.de ein, sondern formuliert direkt die Suchanfrage: „g Erklärmaschine“. Ergebnis ist die Google-Ergebnisseite zum Begriff „Erklärmaschine“. Der Eintrag zu Twick.it bei Wikipedia lässt sich blitzschnell mit „w Twick.it“ aufrufen. Einen kürzeren Weg zum Ergebnis gibt es wohl kaum.
Auch hier stellt sich die Frage, welche Einstellungen hierfür vorgenommen werden müssen.
Firefox bietet bei der Such-Provider-Auswahl die Funktion „Suchmaschinen verwalten…“. Ein Klick öffnet eine Liste der Suchmaschinen.
Jetzt einfach Eintrag auswählen und auf „Schlüsselwort bearbeiten…“ klicken.
Nun kann das Schlüsselwort für diese Suchmaschine definiert werden. Twick.it hat bei mit das Kürzel „ti“ spendiert bekommen.
Das war’s. Möchte ich nun wissen, was beispielsweise „Ligatur“ bedeutet, gebe ich einfach „ti ligatur“ als Adresse ein.
Fazit
Die Suche in der Erklärmaschine und andere Suchanfragen lassen sich deutlich schneller ausführen. Was bleibt ist die Frage, was man mit soviel gewonnener Zeit überhaupt anstellen soll. Auch hier ist die Antwort schnell gefunden: Natürlich Twicks schreiben
Schlagwörter: Adressleiste, Browser-Suche, Firefox, Kürzel, OpenSearch, Suche, Suchmaschinen









