Wie ticken Enzyklopädisten?
Zugegeben, unsere ersten Erfahrungen mit Wikipedia waren nicht positiv. Wer als Laie heute versucht, einen Artikel bei der Mutter aller Mitmach-Projekte zu veröffentlichen, hat es nicht leicht. Code und Codex der Wikipedia sind komplex und kompliziert. Ganz anders jedoch sind die Menschen, die Wikipedia mit Leben füllen. Hausmeister Andre, Rechtschreib-Detektiv Stefan, einen fast blinden Autor und einige mehr lernten wir auf dem Wikipedia-Stammtisch in Köln am 7. Januar 2010 kennen. Die Begegnung hat uns Mut gemacht – und machte uns gleichzeitig deutlich, welche Herausforderungen unsere Erklärmaschine bei zunehmendem Wachstum erwarten.
Wenn Enzyklopädisten sich streiten…
Kurz nach dem Start unserer Beta-Phase hatten wir das Glück, im Basic Thinking Blog von André Vatter erwähnt zu werden. Leider sorgte sein Artikel mit der Überschrift „Wenn Enzyklopädisten sich streiten, …“ für etwas Aufregung unter den Wikipedianern. Schwups, ohne großes Zutun unsererseits, steckten wir in der Relevanzdebatten-Schublade und wurden von Hardcore-Wikipedianern wahlweise für billige PR, als Startup-Glühwürmchen oder als penetrante Bedanker abgekanzelt.
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Tags:Relevanz, Usability, Wikipedia, Wikipedianer
Ring frei für Runde 2 der Twick.it-Aktionswochen: Diesmal ganz im Zeichen der Achtziger. Diese Woche geht es also darum, Dinge aus dem Jahrzehnt zu twicken, in dem die Frisuren schlecht und die Musik unverwechselbar war (oder auch anders herum).
Somit lautet das Thema für die zweite Kalenderwoche 2010:
Twickt Dinge aus den Achtzigern!
In den Kommentaren zum Artikel darf gerne verraten werden, was ihr getwickt habt.
Tags:80er, Achtziger, Aktions-Woche
„Da biste platt“ – Zur Relevanz von Mundarten
Kennst du den Hübbelbummler aus Siegen, den Köbes aus Köln oder Schmarn aus Österreich? Wie sollen wir mit mundartlichen Begriffen, Platt und Dialekten in Twick.it umgehen? Was ist mit Straßen-Slang, Fachchinesisch und Anglizismen? Haben regionale Redewendungen und Fachbegriffe, die nur von einer sehr kleinen Gruppe von Menschen verstanden werden, eine Relevanz für die Nutzer der Erklärmaschine? Tipps4Twicks versucht, ein paar Antworten auf diese schwierigen Fragen zu finden.
Die menschliche Sprache zeichnet sich durch Idiome aus, besondere Merkmale, die oft einen regionalen Bezug haben. Unserer Meinung spricht nichts dagegen, diese in der Erklärmaschine zu definieren. Dabei gilt es jedoch zu berücksichtigen, dass nicht sehr oft nach mundartlichen Begriffen gesucht wird. Anders gesagt: Die Relevanz für Außenstehende ist sehr gering. Ob eine Erklärung sinnvoll ist, muss also von Fall zu Fall durch die Nutzer von Twick.it entschieden werden.
Während Hennes, Funkemariechen und Pittermännchen relevante Themen darstellen, da sie als Wahrzeichen Kölns auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind, würde ich behaupten, dass umgangssprachliche Redewendungen wie „kölsche Jung“, „Kaschemme“ oder „Schwad nit“ nichts in Twick.it verloren haben. Letztendlich ist jede Sprache viel zu facettenreich, um allen Dialekten in einer Enzyklopädie gerecht zu werden. Wenn sich genügend interessierte Nutzer finden, kann man ja über ein bayrisches oder kölsches Twick.it nachdenken.
Wie seht ihr das? Wo hört Lokalpatriotismus auf, wo fängt Kauderwelsch an?
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Tags:Dialekte, Jargon, Mundarten, Platt, Relevanz, Slang
Die Welt in 140 Zeichen erklären
„Halt! Stopp, stopp, stopp.“ Mitten in einer Durchsage wird der SWR3 Moderator von Reporter Andreas Hain unterbrochen. „Was ist?“ fragt der Moderator ihn verwirrt. „Du hast mehr als 140 Zeichen gesprochen.“
Das ist natürlich nicht angemessen, wenn man im Radio über die Erklärmaschine Twick.it berichten will. Aber dann fluppt es doch ganz gut. Nach zwei Beispiel-Twicks von Asterix und dem heiß diskutierten Thema Jesus klicken so viele SWR3 Hörer auf unsere Website, dass der Server kurzfristig in die Knie geht. Hört es euch doch einfach selber an – und sagt uns, was ihr denkt.
Reichen 140 Zeichen, 1 Link und 2 Daumen, um die Welt zu erklären?
Reportage in SWR3 von Andreas Hain.
Donnerstag, 7. Januar 2010
Die Welt in 140 Zeichen erklären
„Halt! Stopp, stopp, stopp.“ Mitten in einer Durchsage wird der SWR3 Moderator von Reporter Andreas Hain http://www.swr3.de/info/crew/Hain,_20Andreas/-/id=47436/did=223980/1r1ka48/index.html unterbrochen. „Was ist?“ fragt der Moderator ihn verwirrt. „Du hast mehr als 140 Zeichen gesprochen.“ Das ist natürlich nicht angemessen, wenn man im Radio über die Erklärmaschine Twick.it berichten will. Aber dann fluppt es doch ganz gut. Nach zwei Beispiel-Twicks von „Axterix, dem Gallier“ und dem heiß diskutierten Thema „Jesus“ klicken so viele SWR3 Hörer auf unsere Website, dass der Server kurzfristig in die Knie geht. Hört es euch doch einfach selber an – und sagt uns, was ihr denkt. Reichen 140 Zeichen, 1 Link und 2 Daumen, um die Welt zu erklären?
Siehe auch: Pressespiegel – was andere über die Erklärmaschine sagen
Tags:PR, Presse, Radio, SWR3
Für alle, die sich fragen, über was sie schreiben sollen, kommt jetzt die Lösung: Die Twick.it-Aktionswochen. Die Aktion wurde so oder so ähnlich von verschiedenen Nutzern vorgeschlagen und ist schnell erklärt: Wir geben ein grobes Oberthema vor, zu denen die Nutzer dann Twicks schreiben. Besser erklären lässt sich das ganze durch das Start-Motto:
Twickt eure Heimatstadt!
Los geht's! Twickt die Stadt, in der ihr geboren wurdet, in der ihr wohnt oder zu der ihr ein anderes besonderes Verhältnis habt. Noch interessanter wird es, wenn ihr hier als Kommentar einen Link zu eurem Twick hinterlasst. So erfahren wir Woche für Woche mehr übereinander.
Diese Start-Aktion lassen wir bis zum 10.01. laufen. Dann folgt jeweils Montags ein neues Thema. In den nächsten Wochen folgen dann Twicks zu Lieblings-Filmen, euren ersten Autos, … Seid gespannt.
Tags:Aktions-Woche, Heimatstadt
Letzte Woche wurden Sean und ich zum ersten Twick.it-Pressetermin geladen. Ziel der ersten PR-Reise war das Sendestudio von Radio Siegen, wo wir geduldig Rede und Antwort standen.
Gestern, am 22.12.2009 um 6:38 Uhr war es dann soweit: Zur besten Sendezeit
verließ die Twick.it-Berichterstattung das Internet. Der Beitrag wurde dann noch einmal um kurz vor 9 Uhr wiederholt.
Das Ergebnis gibt es hier:
Vielen Dank auch an Anne Krüger von Radio Siegen für das nette Gespräch. Wer hat Kontakte zum Fernsehen? Wir sind gerade erst warm gelaufen
Siehe auch: Pressespiegel – was andere über die Erklärmaschine sagen
Tags:Interview, Radio


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